Familiengerechte Hochschule

Familienfreundliche Hochschule

Was ist eine familiengerechte Hochschule?

Der zunehmende Mangel an qualifizierten akademischen Fachkräften und eine überdurchschnittliche Kinderlosigkeit unter Akademikerinnen zeigen die Notwendigkeit, die Studien- und Arbeitsbedingungen an Hochschulen deutschlandweit zu überdenken. Eine Familienplanung während des Studiums wird inzwischen von potenziellen Arbeitgebern als positiv eingeschätzt. Wichtig ist hierbei, dass die Rahmenbedingungen an den Hochschulen so beschaffen sind, dass ein Studium und die Familienarbeit miteinander vereinbart werden können.


Studierende sowie Mitarbeiter mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen stehen unter der besonderen Herausforderung, die Arbeit an der Hochschule und die familiären Verpflichtungen gleichermaßen zu erfüllen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden unterstützt sie die Hochschule Nordhausen als familiengerechte Hochschule mit geeigneten Rahmenbedingungen, wie z. B.

  • Beratungsangebote
  • familienfreundliche Studienorganisation
  • flexible Arbeitszeitentwicklung
  • Campus-Kita
  • Wickelplätze
  • familienfreundliche Serviceleistungen durch das Studierendenwerk Thüringen auf dem Campus der Hochschule

Die Basis bildet dabei der Familienbegriff, der im Leitbild der Hochschule verankert ist. Demnach ist eine Familie überall dort gegeben, wo langfristig eine Erziehungs- oder Pflegeverantwortung für Kinder, PartnerInnen oder pflegebedürftige Angehörige übernommen wird.

Zertifizierung "familiengerechte Hochschule"

Die Hochschule Nordhausen unterstützt nachhaltig Studierende und Beschäftigte mit Familienpflichten. Hierfür wurde ihr 2008 das Zertifikat „familiengerechte Hochschule“ von der Hertie-Stiftung nach einem Auditierungsprozess der „berufundfamilie gGmbH“ verliehen, welches sie bis 2011 trug.

Mit der Zertifizierung hat sich die Hochschule zu einer weiterführenden familiengerechten Gestaltung des Studiums, der wissenschaftlichen Karriere und der administrativen Abteilungen verpflichtet. Sie übernimmt hierdurch auch gesellschaftliche Verantwortung und erfüllt die Forderungen nach Gleichstellung der Geschlechter sowie die Förderung Studierender und Beschäftigter mit Familienaufgaben.

Zu den Meilensteinen des Prozesses einer familienfreundlichen Hochschule gehörte die Verleihung des Thüringer Familienpreises (2009), die Eröffnung und Inbetriebnahme einer Kindertagesstätte auf dem Campus (2010) sowie die Gründung eines Interessenkreises für aktive Väter (2011). Darüber hinaus besteht eine Netzwerk-Kooperation mit dem Familien- und Frauennetzwerk der Stadt und des Landkreises Nordhausen im Kontext einer „familienfreundlichen Region“.

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