Die Hochschule Nordhausen ist Kandidat der Internationalen Bauausstellung Thüringen

Die Internationale Bauausstellung Thüringen (IBA) ist ein zehnjähriges Zukunftslabor (2013 bis 2023). Sie will mit neuen Ideen und exemplarischen Projekten die Energiewende kultivieren und die Auswirkungen des demografischen sowie des sozio-kulturellen Wandels in Thüringen gestalten.

Die Hochschule Nordhausen wurde gemeinsam mit der Stadt Nordhausen und der Bürgerstiftung Park Hohenrode als IBA Kandidat nominiert, und die nächste Stufe soll bald erreicht werden.

Informationen über den von der Hochschule eingereichten Projektvorschlag „Pfade in der Energie-Kultur-Landschaft / Offenes Stadtumbau-Labor an der Hochschule Nordhausen“ finden Sie unter den Dokumenten (siehe unten). Das Plakat zum eingereichten Projekt sehen Sie im Bild.

Informationen über aktuelle Aktivitäten der IBA Thüringen finden Sie auf der Webseite der IBA Thüringen.

Informationen über Projekte des energetischen Stadtumbaus in der Stadt Nordhausen finden Sie auf der Nordhäuser Internetseite unter dem Reiter "Stadtentwicklung".

ModellStadtRegion für energetischen Wandel

In Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Nordhausen sollen Treibhausgasemissionen dauerhaft vermindert werden. Mit Hilfe erneuerbarer Energien wird der erste Schritt in Richtung Klimaneutralität gesetzt. Eine Aufgabe wird es sein, die Akzeptanz der Bevölkerung für den energetischen Wandel zu steigern, um somit den Grundstein für eigene Aktivitäten - zum Beispiel PV-Anlagen und Gebäudesanierungen - zu legen. Mit Hilfe eines Monitorings sollen Energiekonzepte und unterschiedliche Projekte im Zusammenhang mit regenerativer Energie sichtbar und erlebbar gemacht werden. Die Stadt und der Landkreis Nordhausen haben großes Potenzial, eine ModellstadtRegion für energetischen Wandel zu werden. Dafür soll eine Energie-Kultur-Landschaft entstehen, in deren Entwicklung und Gestaltung Bürger und örtliche Akteure einbezogen werden.

Innovatives Klimaschutz-Teilkonzept - Energiepfade

Der Landkreis Nordhausen hat die Hochschule Nordhausen beauftragt, ein Konzept für den energetischen Wandel mit dem Focus auf die Stadt-Land-Beziehungen zwischen den Umlandgemeinden und der Stadt Nordhausen zu erarbeiten. Unter energetischem Wandel werden sowohl die Umstellungen des Energiesystems betrachtet wie auch des Naturhaushalts und Stoffkreisläufe.

Das Vorhaben baut auf dem Projektvorschlag der Hochschule zur Internationalen Bauausstellung Thüringen auf. Dieser wurde gemeinsam mit Bürgern und der IBA Thüringen in den Werkstätten des Wettbewerbs Zukunftsstadt weiterentwickelt.

In den Umlandgemeinden der Stadt Nordhausen besteht bereits eine Vielzahl von Projekten des energetischen Wandels – teilweise initiiert und getragen von örtlichen Energiegenossenschaften und von der gewerblichen Wirtschaft -  sowohl der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien, als auch des Sanierungsmanagements und der Wertstoffwende.Aufgabe des Konzepts soll es sein, bestehende Projekte als Bestandteile einer Energie-Kulturlandschaft weiter zu entwickeln, neue Projekte zu initiieren und die wachsende Projektlandschaft über „Energiepfade“ erkennbar zu machen, um den energetischen Wandel zu befördern.

Ansprechpartner für die IBA-Kandidatur

  • Prof. Dr. Dagmar Everding

    • Fachbereich: FB Ingenieurwissenschaften
    • Studiengang/-bereich: Energetisch-Ökologischer Stadtumbau
    • Professur/Lehrgebiet: Dezentrale Strukturen und Systeme
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  • Prof. Dr.-Ing. Rainer Große

    • Fachbereich: FB Ingenieurwissenschaften
    • Studiengang/-bereich: Regenerative Energietechnik, Wirtschaftsingenieurwesen für Nachhaltige Technologien
    • Professur/Lehrgebiet: Energiewirtschaft
    QR-Code - Daten als vCard
  • Sarah Klare

    • Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    • Fachbereich: FB Ingenieurwissenschaften
    • Studiengang/-bereich: Energetisch-Ökologischer Stadtumbau
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