22.12.2017
09:01 Alter: 27 days

Hochschule setzt neue Impulse für regionalen Strukturwandel

Kurz vor Weihnachten hat das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Auswahlentscheidung im Rahmen des Programms „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ getroffen und fördert nun drei Vorhaben der Hochschule Nordhausen.

Mit dem Programm WIR! richtet sich das Bundesforschungsministerium an Regionen mit besonderen Herausforderungen beim Strukturwandel und überführt mit neuen strategischen Ansätzen die vorhandenen, regionalen Innovationspotenziale in die Zukunft.

Von 105 eingegangenen Skizzen wurden für die erste Förderphase 32 Vorhaben ausgewählt. Die Hochschule Nordhausen hat sich an fünf Skizzen beteiligt von denen nun drei zur Förderung der Konzeptphase vorgeschlagen wurden.

Unter Federführung der Hochschule Nordhausen sollen zum einen im Rahmen des Vorhabens „Gipsrecycling als Chance für den Südharz“ neue Impulse für die Zukunft der Gipsindustrie gesetzt werden.
Mit dem zweiten Vorhaben „Wandel im verarbeitenden Gewerbe - lebenswerte Arbeitswelt“ soll unter Mitwirkung der Hochschule und einer großen Zahl weiterer Bündnispartner die Voraussetzungen für den regionalen Strukturwandel auf dem Weg zu einer Industrie 4.0 geschaffen werden. Koordiniert werden soll das Projekt durch den gemeinnützigen Förderverein zur Arbeit und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0 e.V. (Fab-I4.0 e.V).
Im dritten Vorhaben „Regionale Entwicklung und Strukturwandel durch Verbesserung der Versorgung Onkologischer Patienten und ihrer Familien durch Vernetzung aller beteiligten Unternehmen, Institutionen und Vereinigungen in Nord-Thüringen-  RESOLUT“ ist die Hochschule Nordhausen mit ihrem Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eingebunden. Durch die Klinik für Innere Medizin Jena soll am Beispiel der Region Nordthüringen anhand der Versorgung von Patienten mit einer Krebserkrankung gezeigt werden, wie aufbauend auf den regionalen Ressourcen ein Versorgungskonzept erarbeitet werden kann. Das Konzept soll Innovation in medizinischen und sozialen Bereichen fördern und gleichzeitig in alle anderen beruflichen und unternehmerischen Sparten in der Region wirken.

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