Bundesministerin Schavan zeichnet Fachhochschule Nordhausen mit dem Sprachensiegel 2010 aus

Die Fachhochschule Nordhausen ist für ihre erfolgreiche Fremdsprachenausbildung als einzige ostdeutsche Hochschule vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ausgezeichnet worden. Sie ist damit eine von fünf Preisträgern deutschlandweit, die das „Europäisches Sprachensiegel 2010“ erhalten. Die von EU-Kommissarin Androulla Vassiliou und Bundesbildungsministerin Annette Schavan unterzeichnete Urkunde wurde in Berlin Gabriele Marx, Leiterin des Sprachenzentrums, und Thomas Hoffmann, Referent für Internationales, stellvertretend für die Fachhochschule Nordhausen übergeben.

Gabriele Marx und Thomas Hoffmann nehmen die Auszeichnung entgegen

Das “Europäische Sprachensiegel“ wird jährlich mit einem anderen thematischen Schwerpunkt ausgeschrieben. 2010 stand es unter dem Zeichen „Innovative Projekte zum Lehren und Lernen von Sprachen zur Berufsvorbereitung“. Ausgezeichnet wird die beste Fremdsprachenausbildung. Als einzige Hochschule aus den neuen Ländern setzte sich die Nordhäuser Hochschule mit ihrem bewährten Konzept der jährlichen „Internationalen Projektwoche“ (IPW) als Bestandteil der Fremdsprachenausbildung durch.

Die Jury lobte in ihrer Begründung, dass die IPW in das Gesamtkonzept „Internationalisation@home“ eingebunden und fest an der Hochschule etabliert ist. Hiermit werden auch Studierenden, die kein Auslandssemester durchführen können, umfangreiche internationale Erfahrungen ermöglicht. Großen Wert legte die Jury darauf, dass es der Nordhäuser Hochschule gelungen ist, ein internationales Netzwerk zu schaffen, von dem die Studierenden und die Hochschuldozenten gleichermaßen profitieren.

Damit stößt die Nordhäuser IPW in ihrem zwölften Jahr auf deutschland- und europaweite Beachtung. Die dreizehnte IPW der FH Nordhausen wird vom 2. bis 6. Mai 2011 stattfinden, wozu wieder über 30 Gastdozenten aus ganz Europa erwartet werden. Vor Beginn der Projektwoche werden die Studierenden in den Fachsprachenkursen des Sprachenzentrums intensiv auf die internationale Projektarbeit vorbereitet.  

Unter den fünf Preisträgern sind nur zwei weitere Hochschulen: die Ruhr-Universität Bochum und die Hochschule Reutlingen.

Nr. 031/2010 vom 29.11.2010