PM 64/05: Feierliche Immatrikulation an der Fachhochschule Nordhausen

Nordhausen (FHPN) Die Fachhochschule Nordhausen wächst. Mit einer neuen Rekordzahl von fast 400 Erstsemestern startet die Fachhochschule Nordhausen in das Wintersemester 2005/2006. Die feierliche Immatrikulation der neuen Studierenden fand am 28.09.2004 im Nordhäuser Theater statt. Die nunmehr achte Studierendengeneration wird ihr Studium am Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in den Studiengängen Betriebswirtschaft (78 Studierende), Sozialmanagement (51 Studierende), Gesundheits- und Sozialwesen (70 Studierende) und Öffentliche Betriebswirtschaft/Public Management (42 Studierende) aufnehmen. In den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen lauten die Zahlen wie folgt: Flächen- und Stoffrecycling (30 Studierende), Technische Informatik (37 Studierende) und Regenerative Energietechnik (86 Studierende). Die Hochschule erhöht damit ihre Studierendenzahl inklusive Studienkolleg auf insgesamt 1600.

Erstmals konnte die FHN eine Bewerberzahl von mehr als 1300 Studierenden aufweisen. Insbesondere die Studiengänge Gesundheits- und Sozialwesen und Public Management wurden überdurchschnittlich nachgefragt. Besonders positiv, aber auch überraschend ist, dass sich ebenso in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen die Zahl der Anfänger erhöht hat. Auch in diesem Jahr hat sich der neue Studiengang Regenerative Energietechnik hier als wahrer Renner erwiesen und viele Studieninteressenten auch von weither angezogen.

Mit diesen Zahlen hat die Hochschule die in diesem Entwicklungsstadium erwarteten Zielzahlen übertroffen. Der hohe Zuspruch von Studierenden signalisiert, dass das innovative Studienkonzept mit Praxisorientierung, verpflichtendem Fremdsprachenerwerb, internationaler Projektwoche und interdisziplinären Veranstaltungen nicht nur bei Wissenschaftsexperten, sondern auch bei den Studierenden selbst auf große Resonanz stößt. Eine Resonanz, die weit über die Region hinausweist. Immer mehr Studierende kommen aus anderen Regionen Thüringens, aber auch aus ganz Deutschland. Von Nordrhein-Westfalen im Westen bis nach Bayern im Süden und nach Schleswig-Holstein im Norden reicht inzwischen das Einzugsgebiet der FHN.

Zudem konnte der Rektor, Prof. Dr. Jörg Wagner, je zwei Austauschstudierende aus Polen, Litauen, Slowenien und zum ersten Mal zwei aus der Türkei begrüßen, die Teile ihres Studiums an der FHN absolvieren. Zeitgleich sind derzeit acht Studierende der FHN an Partnerhochschulen in der Türkei, in Slowenien, in Frankreich und in den USA. Dies ist möglich, da die FHN ihre Studiengänge konsequent nach dem europäischen Kreditpunktesystem (ECTS) ausgerichtet hat, um die Anrechnung von Studienleistungen zu gewährleisten.