Zum Wohle der Region:

Nordhausen (FHPN) Unter Beteiligung aller wichtigen regionalen Institutionen wurde gestern an der Fachhochschule Nordhausen das Strategiepapier zur Entwicklung der Wirtschaftsregion Nordhausen unterzeichnet. Ziel dieser Übereinkunft ist, alle Ressourcen in Stadt, Landkreis und Freistaat zu mobilisieren, um den Strukturwandel sowie die Wirtschafts- und Wissenschaftsentwicklung in der Region zu unterstützen.

Entsprechend der Wichtigkeit des Anliegens waren alle Ver-treter der beteiligten Institutionen erschienen. Neben Hans-Joachim Junker als Vorsitzenden des Nordhäuser Unter-nehmerverbandes vertraten Landrat Joachim Claus, Ober-bürgermeisterin Barbara Rinke, Fachhochschulrektor Jörg Wagner, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse, Die-ter Przybilla, und der Abteilungsleiter für Industrie und Gewerbe bei der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, Heiko Reinhardt, die Interessen der Region. Ganz der Unter-nehmer, skizzierte Hans-Joachim Junker seine Erwartungen von der Übereinkunft, schließlich dürfe es nicht bei der Ab-sichtserklärung bleiben. Die Erreichung der gesetzten Ziele muss nun angegangen und kontrolliert werden, damit letzt-endlich Arbeitsplätze in der Region entstehen. Die anstehende Autobahnanbindung berge die Chance für eine er-hebliche Dynamik, die genutzt werden muss. Der Rektor der Fachhochschule, Prof. Dr. Jörg Wagner, betonte, dass die Nordhäuser Hochschule bereit stehe, durch Forschungspro-jekte innovative Neuerungen für die Region zu begründen. Die Oberbürgermeisterin von Nordhausen, Barbara Rinke, und der Landrat des Landkreises Nordhausen, Joachim Claus, sahen gemeinsam den Wert der Vereinbarung gerade in der gemeinschaftlichen Vorgehensweise. Diese Einigkeit müsse nun beibehalten werden, um die im Strategiepapier formulierten Ziele zu erreichen. Die Regionalmanagerin des Vereins für Wirtschaftsentwicklung der Region Nordhausen e.V., Frau Uta Reinholz, lobte abschließend den Einsatz der ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Lenkungsgruppe, ohne deren Sachverstand dieser Erfolg sicher ausgeblieben wäre.

Nr. 044/2006 vom 04.05.2006