Einmischen erwünscht? Hochschulen und das Neutralitätsgebot

Im vergangenen Sommer hat die Hochschule Nordhausen alle Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum höchsten Amt der Stadt eingeladen, um sie im Rahmen eines moderierten Gesprächs besser kennenzulernen. Diese Initiative wurde als wichtiger Schritt zur Förderung der politischen Bildung und zur Stärkung des Dialogs zwischen Politik und Gesellschaft an der Hochschule gesehen, aber auch von Teilen kritisiert.

Eine Ankündigung für eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Einmischen erwünscht? Hochschulen und das Neutralitätsgebot". Die Veranstaltung findet am 13. Juni um 17:00 Uhr in Hörsaal 1 statt. Auf der linken Seite der Grafik ist ein blauer Bereich mit einem QR-Code, darunter sind historische Fresken zu sehen, die mittelalterliche Szenen darstellen.

Wir sehen es als unsere Pflicht an, für demokratische Grundprinzipien einzustehen, kritisches Denken zu fördern und Meinungsvielfalt auszuhalten. Dialogbereitschaft ist für den Demokratieerhalt unerlässlich.

Interessierte sind herzlich eingeladen, am Donnerstag, 13. Juni an der Hochschule und online mitzudiskutieren. Wir haben Gäste zu einem Podiumsgespräch eingeladen, zum Thema ins Gespräch zu kommen: „Einmischen erwünscht? Hochschulen und das Neutralitätsgebot“?

Veranstaltungsdetails:

Ort:Haus 19, Hörsaal 1 und online
Livestream:YouTube Live 
Uhrzeit: 17:00 – 18:30 Uhr
Begrüßung:Prof. Dr. Cordula Borbe
Einführung:Prof. Dr. Viola Sporleder-Geb
Moderation:Thomas Müller

 

Folgende Gäste haben zugesagt:

  • Andreas Froese, Leiter Gedenkstätte Mittelbau-Dora,
  • Dr. Andreas Jantowski, Direktor Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien und Beauftragter der Landesregierung für jüdisches Leben in Thüringen und die Bekämpfung des Antisemitismus für den Schulbereich;
  • Dr. Christoph Haker-Liedke, Soziologe der Uni Paderborn, arbeitet zu Rechtspopulismus und Rechtsextremismus an Hochschulen;
  • Stefan Heerdegen, MOBIT;
  • Prof. Dr. Jörg Wagner, Präsident der Hochschule Nordhausen.

Die Hochschule Nordhausen bleibt entschlossen, ihre Rolle als aktive gesellschaftliche Akteurin wahrzunehmen. Weitere Veranstaltungen und Diskussionsrunden sind im Wintersemester geplant, um den Austausch zwischen Hochschulleitung, Studierenden, Politik und Bürgerschaft zu fördern.