Neuer Kanzler ernannt

Nordhausen (FHPN) Die Fachhochschule Nordhausen hat einen neuen Kanzler. Herr Hans-Wolfgang Köllmann wird zum 1. April 2004 das Amt übernehmen. Als Kanzler ist er verantwortlich für den Haushalt der Hochschule und leitet die Hochschulverwaltung. Gleichzeitig ist er als Mitglied des Rektorats in die Leitung der Hochschule eingebunden. Die Ernennungsurkunde wird ihm vom Rektor, Prof. Dr. Christian C. Juckenack, am 1. April 2004 um 12:00 Uhr übergeben.

Mit Herrn Hans-Wolfgang Köllmann rückt ein ausgewiesener Wirtschaftswissenschaftler an die Spitze der Verwaltung. Er hat an der Universität-Gesamthochschule Wuppertal Wirtschaftswissenschaften studiert. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Rektors. 1995 wechselte er zur Universität Dortmund. Wo er bis 1999 im Dezernat für Planung, EDV und Statistik tätig war. Danach folgte seine Tätigkeit an der Universität Duisburg, hauptsächlich zu Fragen der Hochschulplanung und des Controllings. Ab Anfang 2002 ging Herr Köllmann wieder zurück an die Universität Dortmund, wo er als Projektverantwortlicher die Einführung neuer Planungssoftware im Bereich der Kosten- und Leistungsrechnung betreute.

Als Kanzler der jungen Fachhochschule Nordhausen erwartet ihn eine Fülle von Aufgaben beim weiteren Aufbau, die nicht unähnlich denen eines Managers in der freien Wirtschaft sind. Der Hochschulreformprozess in Deutschland bringt zusätzliche Herausforderungen. So gilt es die Personalstruktur der jungen Hochschule den Anforderungen und Bedürfnissen einer Hochschule im Aufbau anzupassen. Zudem werden ab 2005 Professoren als erste Beamte nach Leistung besoldet. Aber auch im Haushaltsbereich stehen Änderungen an. An allen Hochschulen des Landes wird zurzeit die Kosten- und Leistungsrechnung eingeführt. Eine Aufgabe, in die er seine umfangreichen Berufserfahrungen einbringen kann.

Einen Schwerpunkt will der neue Kanzler auf die Stärkung der Planungskompetenz der Hochschulverwaltung legen. "Gerade in Zeiten knapper werdender Personal-, Finanz- und Sachausstattungen kommt der längerfristigen, an den strategischen Zielen der Hochschulleitung orientierten Ressourcenplanung ein immer höherer Stellenwert zu" so Köllmann. Den Hochschulen fehle es vielfach noch an den geeigneten Instrumentarien für solche vorausschauenden Planungen. Diese Stück für Stück auf- und auszubauen, ist deshalb das erklärte Ziel des neuen Verwaltungschefs.

Pressemitteilung 17/2004