FH Nordhausen auf dem Gelände der Landesgartenschau präsent

Nordhausen (FHPN) Die Fachhochschule Nordhausen präsentiert ihr Lehrangebot und einen Ausschnitt ihrer Forschungsaktivitäten auf der Landesgartenschau. Dazu will die Hochschule ihren Themenstand im Thüringenforum wie auch die ständige Ausstellung im Atrium der Petersbergschule am 01.06.2004 um 14:00 Uhr eröffnen. Treffpunkt ist die Ausstellung im Thüringen-Forum.

Die Hochschule ist mit einem allgemeinen Infostand im Atrium der Petersbergschule präsent, wo sich Interessenten einen Überblick über die Studienrichtungen der FH Nordhausen verschaffen können. Direkt vor dem grünen Klassenzimmer positioniert, soll Schülerinnen und Schülern das Studienangebot der Hochschule schmackhaft gemacht werden, das derzeit die folgenden Studiengänge umfasst:

Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Betriebswirtschaft

Gesundheits- und Sozialwesen

Öffentliche Betriebswirtschaft / Public Management (Bachelor-Abschluß)

Sozialmanagement

Fachbereich Ingenieurwissenschaften

Flächen- und Stoffrecycling

Regenerative Energietechnik

Technische Informatik

Darüber hinaus wird die Hochschule auch einen Themenstand im Treffpunkt Thüringen bestücken. Hier präsentiert die Hochschule in der Zeit vom 01.06. bis 30.06. einen eindrucksvollen Ausschnitt ihrer Forschungsaktivitäten. Im Mittelpunkt stehen interessante Forschungsprojekte wie z. B. das "Modellvorhaben zum Einsatz biologisch abbaubarer Werkstoffe im Catering-Bereich".

Das Forschungsprojekt zum Einsatz von Einweg-Geschirr aus nachwachsenden Rohstoffen auf Großveranstaltungen ist nur eine der Maßnahmen eines groß angelegten, vom Bundesministerium und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) geförderten Modellvorhabens zur Einführung von Produkten aus biologisch abbaubaren Werkstoffen.

Die Projektbeteiligten, zu denen neben der Fachhochschule weitere regionale Akteure, wie der Scheunenhof in Sundhausen und die Compopure Stärke AG zählen, haben es sich zum Ziel gemacht, durch den Einsatz des BAW-Geschirrs speziell auf Stadtfesten einen aktiven Beitrag zur Umsetzung der regionalen AGENDA 21 zu leisten.

Im Mittelpunkt steht neben der Vermeidung von Restabfällen vor allem die Stärkung der Rolle der Land- und Forstwirte, für die sich aus solchen Produkten ein attraktives Geschäftsfeld ergeben könnte - neben dem Anbau von Nahrungsmitteln wären sie bei erfolgreicher Markteinführung gleichzeitig Rohstofflieferant für eine Vielzahl von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen. Einen Fachvortrag zum Thema "Biologisch abbaubare Werkstoffe" und zum Forschungsprojekt hält am 10. Juni Frau Anja Schön um 14:00 Uhr im Treffpunkt Thüringen.

Pressemitteilung 32/2004