Fünfte Internationale Projektwoche an der FH Nordhausen

Nordhausen (FHPN) In der kommenden Woche, vom 5. bis 9. Mai 2003, findet die fünfte Internationale Projektwoche der FH Nordhausen statt. Die Studierenden der FH Nordhausen arbeiten mit Gastlehrenden aus Großbritannien, Finnland, Irland, Polen, den Niederlanden und den USA an interdisziplinären Projekten. Arbeitssprache wird Englisch sein.

Die Lehrveranstaltungen finden jeweils vormittags statt, in der übrigen Zeit arbeiten die Projektgruppen selbständig weiter. Am Montag, dem 5. Mai um 09:00 Uhr wird die Internationale Projektwoche durch die Prorektorin für Studium und Lehre, Frau Prof. Dr.-Ing. Sylvia Schade-Dannewitz, eröffnet. Am Freitag, dem 9. Mai werden die Ergebnisse der Projektarbeit von 10:00 - 13:00 Uhr im Hörsaalgebäude vorgestellt.

Folgende Lehrende werden erwartet:

Andre Tertoolen, Christelijke Hogeschool Windesheim, Niederlande

Grazyna O'Sullivan, Akademia Podlaska, Siedlce, Polen

Jadwiga Wieckowska, Wroclaw University of Technology, Polen

James Wilkinson, Thames Valley University, Großbritannien

Jaroslaw Wojcieszek, Wirtschaftshochschule Lodz, Polen

Jim Blythe, University of Glamorgan, Großbritannien

Keith Lewis, University of Greenwich, Großbritannien

Kristin Brogan, IT Tralee, Irland

Linda Turner, Freie Übersetzerin, Großbritannien

Maija Haaramo, Pirkanmaa Polytechnic, Finnland

Mairead deBlaca, Ericsson Ireland, Irland

Marjorie Bedessem, University of Wyoming, USA

Peter Herrmann, University College Cork, Irland

René Ory, Hogeschool Holland, Niederlande

Stephen P. Shelton, University of New Mexico, USA sowie

Katarzyna Rozanska, Birgit Lustermann, Maurice Roche und Ben Koschalka von der Fachhochschule Nordhausen.

Besonders freut sich Thomas Hoffmann, Referent für Internationales, darüber, dass einige Lehrende schon zum fünften Mal nach Nordhausen kommen und damit die Entwicklung der Fachhochschule von Beginn an mitverfolgt haben und aus eigener Anschauung für die junge Hochschule in Nordthüringen und für die gesamte Region im Ausland werben. Diese Kollegen können jetzt gemeinsam mit dem Team der Fachhochschule das fünfjährige Jubiläum der Internationalen Projektwoche feiern. Übrigens ist die Nordhäuser Konzeption schon von einigen Partnerhochschulen übernommen worden, was von der europaweiten Anerkennung der an der Fachhochschule geleisteten Arbeit zeugt.

Ziel der Internationalen Projektwoche ist die Internationalisierung des Lehrangebotes vor Ort in Nordhausen. Interkulturelle Kompetenz ist heutzutage ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Einstellung von Hochschulabsolventen. Zwar bietet die FH Nordhausen ihren Studierenden zahlreiche Möglichkeiten, an einer ihrer Partnerhochschulen ein Auslandssemester zu verbringen und nimmt dabei sogar eine Spitzenstellung unter den deutschen Fachhochschulen ein, jedoch können auch in Nordhausen nicht alle Studierenden an den Mobilitäts-programmen teilnehmen. So ist das Angebot für alle Studierenden, eine Woche lang Fachveranstaltungen in fremder Sprache zu besuchen und sich dabei auch mit anderen Lehr- und Lernformen vertraut zu machen, ein entscheidender Beitrag zur Internationalisierung der gesamten Fachhochschule. Interkulturelles Lernen ist dabei ein wichtiger Nebeneffekt.

Begleitet wird die Internationale Projektwoche von einem umfangreichen Rahmenprogramm: Studierende erhalten die Möglichkeit, sich aus erster Hand über Studienmöglichkeiten an den inzwischen 22 Partnerhochschulen der Fachhochschule Nordhausen zu informieren. Für die Gastlehrenden ist ein umfangreiches Besuchs- und Besichtigungsprogramm vorgesehen. Höhepunkte sind Besuche des Kyffhäusers und des Panoramamuseums sowie des Schlosses Sondershausen. Weiterhin steht ein Besuch der Gedenkstätte Lager Dora auf dem Programm.

Pressemitteilung 24/2003