Frau Professor Dr. Gisela Rauschhofer - Schirmherrin des Projektes "EU Mentoring-Netzwerk"

Nordhausen (FHPN) Auf einer Auftaktveranstaltung am Mittwoch, dem 12. Januar 2000, um 13.00 Uhr wird die Rektorin der Fachhochschule Nordhausen, Frau Professor Dr. Gisela Rauschhofer, in einem Pressegespräch in der Staatskanzlei mit der Frauenbeauftragten der Thüringer Landesregierung, Staatssekretärin, Frau Dr. Birgit Bauer, sowie der Geschäftsführerin des Bildungswerkes der Thüringer Wirtschaft e. V., Frau Annette Morhard, das "EU Mentoring-Netzwerk" präsentieren.

Ziel des Projektes ist es, weiblichen Hochschulabsolventen ein Praktikum im europäischen Ausland zu ermöglichen, um so ihre Berufschancen zu erhöhen. Das Projekt "EU Mentoring-Netzwerk" wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Es startete im September 1999 und will die berufliche Mobilität von Akademikerinnen verbessern, eine Zielsetzung, die von der Schirmherrin, Professor Dr. Gisela Rauschhofer, voll und ganz unterstütz wird: "Ich kann sowohl die Zielsetzung als auch die Durchführung dieses Projektes nur begrüßen. Auch halte ich die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen gerade in einem zusammenwachsenden Europa für entscheidend, um die Chancen einer beruflichen Karriere von Frauen, die in der Regel auf schwierige Rahmenbedingungen treffen, zu erhöhen. An der Fachhochschule Nordhausen ist das Konzept eines begleitenden Fremdsprachenwettbewerbs und die Vermittlung von weiteren Schlüsselqualifikationen im Studium ein wichtiges Anliegen. Hochschulabsolventen haben diese Chance, und ich sehe hier eine hervorragende Möglichkeit, ihre Karriere-Aussichten auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu verbessern. Das Projekt "EU Mentoring-Netzwerk" baut auf Erfahrungen des Projektes "Mentoring-Coaching" auf, das gleichfalls durch das Bildungswerk Thüringer Wirtschaft e.V. geführt wird. Der dahinterstehende Ansatz ist es, dass erfahrene Führungskräfte (Mentoren) angehende Fach- und führungskräfte-(Mentees) auf ihrem Berufsweg in einem Unternehmen begleiten und unterstützen. Durch die besondere Beziehung zwischen Mentor und Mentee soll ein Netzwerk von persönlichen und geschäftlichen Beziehungen entstehen, welches es Frauen besser als bisher ermöglicht, sich auf dem europäischen Arbeitsmarkt durchzusetzen.

Das Programm setzt sich aus einer Trainings- und Qualifizierungsphase zusammen. Der Aufenthalt im Ausland kann zwischen 6 und 3 Monate dauern. Die Praxisphasen finden in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in EU-Staaten statt, und die Teilnehmerinnen werden auch finanziell unterstützt.

Für weitergehende Informationen zu diesem Projekt sei auf die Internetseite http://www.eu-mentoring-network.com verwiesen.

Pressemitteilung 01/2000