Regenerative Energietechnik hoch drei

Nordhausen (FHPN). Am 26. November 2003 kulminieren mehrere Veranstaltungen zum neuen Studiengang Regenerative Energietechnik an der Fachhochschule Nordhausen. Zum einen wird der neue Studiengang einer interessierten Fachöffentlichkeit präsentiert, zum anderen wird zwischen der TEAG mit dem Hintergrund des neuen Studiengangs ein Kooperationsvertrag abgeschlossen und last but least wird der erstberufene Professor des neuen Studiengangs, Prof. Dr. Viktor Wesselak, seine Antritts-vorlesung zum Thema "Wirkungsgrad von Solarzellen - Stand der Technik und Perspektiven" halten. All dies findet statt ab 16:00 Uhr im Hörsaal 3, Haus 25 auf dem Campus Weinberghof.

Die Resonanz auf den dritten ingenieurwissenschaftlichen Studiengang war überaus positiv. Obgleich aufgrund der sehr kurzfristig erteilten Genehmigung eine offensive Werbung nicht möglich war, haben sich 39 Studierende eingeschrieben.

Das innovative Konzept des neuen Studiengangs und die positiven Berufsaussichten waren dabei mit ausschlag-gebend für den überaus guten Zulauf. Die Hochschule will nun das Konzept des Studiengangs insbesondere in die Wirtschaft der Region bringen. Dazu sind an diesem Tag eine Vielzahl von Firmen, die sich mit diesem Themenkomplex befassen, eingeladen. Ziel ist es, nach außen die Kompetenz der Region in diesem Themenfeld zu präsentieren, um das Profil im regionalen Wettbewerb zu schärfen.

Die Teilnahme der TEAG an dieser Veranstaltung und die geplante Unterschrift unter den Kooperationsvertrag zwischen Hochschule und dem größten Thüringer Energie-versorgungsunternehmen dokumentieren, dass hier Region nicht kleinräumig, sondern großräumig verstanden wird. Sie zeigt zugleich, dass dieser Studiengang auf klaren ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen einen konstruktiven Beitrag für die Energieversorgung der Zukunft darstellen will.

Last but not least will sich dieser neue Studiengang auch mit einem Gesicht vorstellen. Prof. Dr. Viktor Wesselak, der erstberufende Professor dieses Studiengangs, möchte sich und sein Fachgebiet mit einer Antrittsvorlesung vorstellen. Er wird die Entwicklung der Solarzellen in der Vergangenheit bei seinem Vortrag beleuchten und auch einen Blick in die Zukunft werfen, welche Steigerung der Energieausbeute bei Solarkollektoren noch möglich sind.

Alle interessierten Mitglieder der Hochschule, aber auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen.

Pressemitteilung 67/2003