Dr. Wolke zum Professor für Allgemeine Betriebwirtschaftslehre, insbesondere Finanzmanagement ernannt

Nordhausen (FHPN) Für den Studiengang Betriebswirtschaft konnte aus den Händen der Rektorin der FHN, Frau Prof. Dr. Gisela Rauschhofer, Herr Dr. Thomas Wolke seine Ernennungsurkunde zum Professor übernehmen. Prof. Wolke ist für das Lehr- und Forschungsgebiet der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre und des Finanzmanagement zuständig, das in jedem der an der FHN studierbaren Schwerpunkte einen wichtigen Stellenwert hat.

Prof. Wolke, Jahrgang 1963, stammt aus Hamburg. Seine weitere Ausbildung führte ihn nach der Schulzeit zunächst an die Universität Kiel, an der er ein Studium der Informatik aufnahm, das er jedoch bald zugunsten einer Ausbildung bei der Berliner Sparkasse zum Bankkaufmann aufgab. Finanzmanagemententscheidungen fesselten ihn so sehr, dass sich Herr Prof. Wolke entschloss, ein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit diesem Schwerpunkt anzuschließen. So studierte er von 1987 bis 1991 an der TU Berlin Betriebswirtschaft und beschäftige sich dort insbesondere mit finanzmathematischen Fragestellungen, ein know-how, das er im Anschluss an sein Studium in seine weitere berufliche Tätigkeit einbrachte, zunächst als Produktmanager, später dann als Referent für Risikocontrolling und anschließend Aktiv-/Passivmanagement bearbeitete er das gesamte Spektrum des Finanzmanagements im Bankenbereich.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit hielt Herr Prof. Wolke stets den engen Kontakt zu Lehre und Wissenschaft. So führte er erfolgreich seine Promotion zu Fragen des Zinsänderungsrisikos an der FU Berlin zu Ende und lehrte an privaten und staatlichen Hochschulen die Fächer Finanzmanagement, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Bankbetriebslehre. Mit diesem umfassenden Erfahrungsschatz der Lehre und aufgrund seiner umfangreichen Berufserfahrung nimmt Prof. Wolke eine wichtige Stelle im Kreis der BWL-Professoren.

Professor Wolke beabsichtigt Kontakte zu den regionalen Banken, insbesondere auch zur Wirtschaft zu entwickeln und die FHN als Anlaufstelle für Finanzmanagementfragen aufzubauen. Gerade die Aufbauphase war ein wichtiges Element für seine Bewerbung nach Nordhausen. "Durch meine langjährige Tätigkeit an unterschiedlichsten Bildungseinrichtungen kenne ich die Beschwernisse von Änderungen in Lehr- und Forschungsinhalten. Die FHN mit ihrem modularen Konzept und mit ihrer besonderen Aufgabenstellung als Wirtschaftsfaktor für die Region zu wirken, fand ich besonderes interessant. Insbesondere hoffe ich darauf, hier ein modernes und berufsorientiertes Studienkonzept umzusetzen, das den Studierenden gute Chancen auf dem nationalen wie internationalen Arbeitsmarkt bietet."

Pressemitteilung 08/2000