Dritte Internationale Projektwoche der FH Nordhausen vom 23. bis 27. April 2001

Nordhausen (FHPN) Vom 23. bis 27. April 2001 findet die dritte Internationale Projektwoche der FH Nordhausen statt. Die Studierenden der FH Nordhausen arbeiten mit Gastlehrenden aus Finnland, Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Frankreich, Polen, Litauen, Ungarn und den USA an interdisziplinären Projekten. Arbeitssprachen werden Englisch, Russisch und Französisch sein.

Die Lehrveranstaltungen finden jeweils vormittags von 8.30 bis 13 Uhr statt. Nachmittags wird dann in kleinen Projektgruppen weiter gearbeitet. Am Montag, 23. April 2001 um 9 Uhr wird die Internationale Projektwoche von dem Rektor, Prof. Dr. Christian C. Juckenack, eröffnet, und am Freitag, 27. April 2001 werden die Ergebnisse der Projektarbeit von 10.00 bis 13 Uhr im Hörsaalgebäude der Fachhochschule vorgestellt.

Erstmals kann die FHN in diesem Jahr Lehrende aus Mittel- und Osteuropa sowie aus Amerika auf dem Campus am Weinberghof willkommen heißen. Thomas Hoffmann, Referent für Internationales der FH, freut sich, dass neben den "Stammgästen", die zum Teil schon das dritte Mal nach Nordhausen kommen, weitere Lehrende aus neuen Partnerhochschulen gewonnen werden konnten. Der Erfolg der letzten beiden internationalen Projektwochen habe sich in verschiedenen europäischen Hochschulnetzwerken herumgesprochen. So bekunden immer mehr Gastlehrende Interesse daran, eine Woche an der jungen FH Nordhausen zu lehren.

Ziel der Internationalen Projektwoche ist die Internationalisierung des Lehrangebotes vor Ort in Nordhausen. Internationale Erfahrung ist heutzutage ein wichtiger Faktor, der wie gute Zeugnisse, Fremdsprachen und EDV-Kenntnisse zu einem erfolgreichen Berufseinstieg verhelfen kann. Zwar bietet die FH Nordhausen ihren Studierenden viele Möglichkeiten, an einer ihrer Partnerhochschulen ein Auslandssemester zu verbringen. Jedoch können aus unterschiedlichsten Gründen nicht alle Studierenden der FH Nordhausen daran teilnehmen. So ist das Angebot, eine Woche lang Fachveranstaltungen in fremder Sprache zu besuchen und sich mit anderen Lehr- und Lernformen vertraut zu machen, ein wichtiger Beitrag zur Internationalisierung der gesamten Fachhochschule. Interkulturelles Lernen ist dabei ein wichtiger Nebeneffekt.

Begleitet wird die Internationale Projektwoche von einem umfangreichen Rahmenprogramm: Studierende erhalten die Möglichkeit, sich aus erster Hand über Studienmöglichkeiten an den inzwischen 17 Partnerhochschulen der FH Nordhausen zu informieren. Auch wird eine Informationsveranstaltung zu EU-geförderten Praktikumssemestern durchgeführt.

Besondere Aufmerksamkeit verdient eine Abendveranstaltung am Montag, 23. April um 18 Uhr in Hörsaal 1: Prof. Dr. Jürgen Krause organisiert gemeinsam mit Dr. Cornelia Klose ein Symposium zum Thema "Der V 2-Mythos", zu dem auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen ist. Für die Gastlehrenden ist ein umfangreiches Besuchs- und Besichtigungsprogramm vorgesehen: Höhepunkte sind Besuche eines ehemaligen Kali-Bergwerks in Sondershausen sowie der modernen Nordbrand Kornbrennerei, ein Empfang bei Bürgermeister Wahlbuhl, eine Fahrt zum Panoramamuseum Bad Frankenhausen sowie die Rektoratsübergabe an der Fachhochschule. Weiterhin stehen ein Besuch der Gedenkstätte Dora und eine Fahrt nach Wernigerode auf dem Programm. Damit alles ein voller Erfolg wird, muss jetzt noch das Wetter mitspielen und endlich Frühling werden.

Pressemitteilung 17/2001