Prof. Dr. Christian C. Juckenack aus Göttingen 100 Tage im Amt als Rektor der FH Nordhausen

Nordhausen (FHPN) Heute endet die allseits bekannte Eingewöhnungsfrist von 100 Tagen für den neuen Rektor der FHN, Prof. Dr. Christian C. Juckenack. Zeit ein kurzes Resümee zu ziehen. Der jüngste Rektor Thüringens mit dem wissenschaftlichen Schwerpunkt Flächenrecycling und Wohnsitz in Göttingen sieht dabei positiv nach vorne.

100 Tage Amtszeit sind natürlich noch nicht viel, doch bei einer Amtszeit von nur 2 Jahren ist damit bereits 1/7 vergangen. Erste Amtshandlung des Rektors im März 2001 war es, mit allen Lehrenden und Mitarbeitern Gespräche zu führen, um zu er ermitteln, wo es Schwierigkeiten beim Ausbau der Hochschule gibt aber auch um Dialog und Mitverantwortung einzufordern. Mit dieser offensiven Kommunikationsstrategie will Prof. Juckenack auch zukünftig die Herausforderungen beim Aufbau der jüngsten Fachhochschule Thüringens meistern.

Eine weitere drängende Aufgabe, die er mit Engagement angeht: "Die Chance der FHN sind einzigartig: ein herrliches Campusgelände auf einem über 11 ha großen Südhanggrundstück, mit der gesamten Infrastruktur von Wohnheimen, Mensa über Sporteinrichtungen bis hin zu allen Lehr- und Forschungseinrichtungen bei einer überschaubaren Studierendenzahl, attraktiven Studienfächern und der Chance, beim Aufbau die Weichen für die Zukunft zu stellen."

Weitere Schwerpunkte der ersten Monate waren die Strukturierung der Arbeit innerhalb der Hochschule als auch der verstärkte Dialog und die Präsentation nach außen. So wurden die vorläufige Strukturierung der Hochschule in zwei Fachbereiche vollzogen und erste Denkmodelle für neue Studiengänge und dem Angebot von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen innerhalb der Hochschule angestoßen. Seit Ende April präsentiert sich die Hochschule auf neu gestalteten Internetseiten, hat eine erfolgreiche Vortrags-Reihe "FHN-Impulse" für die Öffentlichkeit begonnen und ist im intensiven Gespräch mit Partnern aus der Region, um auch die strukturellen Probleme insbesondere im Bereich der Arbeitsmarktes im Rahmen der Möglichkeiten mit anzugehen.

Rektor Juckenack, der seinen akademische Hintergrund in Göttingen hat, bis heute auch Wohnort der Familie, aber beruflich in vielen Teilen Deutschlands gelebt und gearbeitet hat, lobt das besondere Profil der FHN, das für Studierende besonders attraktiv sei. In den Studiengängen Betriebswirtschaft und Sozialmanagement als auch im neuen Studiengang Technische Informatik rechnet die FHN auch für das kommende Wintersemester mit weit mehr Bewerbern als Studienplätzen. Lediglich für den neuen Studiengang Flächen- und Stoffrecycling bleiben die Bewerberzahlen noch hinter den Erwartungen zurück, obwohl gerade hier gute Berufsaussichten bestehen. Die Einschreibungsfrist läuft für die zulassungsbeschränkten Studiengänge Betriebswirtschaft und Sozialmanagement bis zum 15 Juli 2001 für die Studiengänge Technische Informatik und Flächen und Stoffrecycling noch bis zum 15. September 2001.

Die sehr gute studentische Nachfrage ist insbesondere ein Ergebnis des internationalen, fächerübergreifenden und praxisorientierten Ausrichtung des Studiums. Dazu gehören Kurse für Softwareanwendungen genauso wie, Kurse in Moderations- und Präsentationstechniken und des weiteren ein verpflichtender Fremdsprachenunterricht. Diese fachübergreifenden Veranstaltungen sollen die Absolventen fit machen für den Arbeitsmarkt von morgen. Internationale Kontakte der FHN ermöglichen zudem einen Auslandsaufenthalt an einer der über 18 Partnerhochschulen.

Weitere Information erhalten Interessente im Internet unter www.fh-nordhausen.de und beim Studien-Service-Zentrum der FH Nordhausen, das täglich von 09.30 bis 16.30, freitags bis 12.30 geöffnet ist.

Pressemitteilung 27/2001