Besuch des französischen Kulturattachés an der FH Nordhausen

Nordhausen (FHPN) Am Donnerstag, 12. Juli 2001, besucht Prof. Dr. Bernard Cros die FH Nordhausen. An der Botschaft arbeitet er als Attaché und ist für die Zusammenarbeit mit den Hochschulen in den neuen Ländern zuständig. Auf dem Programm steht neben Gesprächen mit der Hochschulleitung auch der Besuch des Sprachenzentrums.

Seit ihrer Gründung unterhält die FH Nordhausen gute Beziehungen zur französischen Botschaft. Jedes Jahr erhalten mehrere Studierende der FH Nordhausen auf diese Weise die Möglichkeit, an Sommersprachkursen in St. Etienne in Frankreich teilzunehmen. Dies ein großes Privileg, denn für ganz Deutschland stehen nur 30 Plätze zur Verfügung. Diese besondere Behandlung der Fachhochschule ist durch das Sprachprofil der FH Nordhausen begründet, das deutschlandweit Maßstäbe setzt.

Die integrierte Fremdsprachenausbildung hebt die FH Nordhausen gegenüber den meisten anderen deutschen Hochschulen deutlich hervor: in allen Studiengängen ist das Studium einer Fremdsprache während des ganzen Studiums verpflichtend, eine weitere Sprache kann freiwillig gewählt werden. Zur Auswahl stehen Englisch, Französisch, Russisch, Italienisch und Spanisch. Dabei wird das Augenmerk bewusst auch auf andere Sprachen als Englisch gerichtet, denn das ist heutzutage selbstverständlich. Nur wer beispielsweise als Betriebswirt neben seiner Muttersprache und Englisch eine zweite Fremdsprache, z.B. Französisch, beherrscht, kann sicher sein, auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein.

Zwar werden Fremdsprachenkenntnisse von Arbeitgebern gefordert, jedoch nur wenige staatliche Hochschulen haben mit ihren Studienangeboten darauf reagiert. Die FH Nordhausen hat als eine der ersten Hochschulen in Deutschland und als erste Thüringer Hochschule diese Anforderungen aus der Wirtschaft umgesetzt. Und nicht zuletzt zieht sie deswegen Gäste aus aller Welt an und kann für ihre Studierenden wichtige Kontakte knüpfen.

Pressemitteilung 40/2001