Kooperationen der FH Nordhausen mit Hochschule in Mittel- und Osteuropa

Nordhausen (FHPN) Die Fachhochschule Nordhausen setzt auf den Ausbau ihrer internationalen Kooperationen. Ein Schwerpunkt ist Mittel- und Osteuropa. Aus diesem Grund, besuchte der Rektor, Prof. Christian C. Juckenack nun die Hochschule für Wirtschaft und Soziales in Lodz.

Nach Finnland und Litauen führte nun das Bemühen um den Ausbau internationaler Kontakte den Rektor nach Lodz in Polen. Bei seinem Besuch an der Hochschule in Lodz, an der ca. 12.000 Studierende eingeschrieben sind, ging es um die Auswertung der Kontakte. Im Rahmen der Gespräche mit der Hochschulleitung zum intensiveren Austausch zwischen den Hochschulen wurden Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Im letzten Jahr waren bereits Studierende und ein Lehrender aus Lodz zu Studien- bzw. Lehraufenthalten an der FH Nordhausen. Nordhäuser Studierende müssen dagegen offenbar noch gezielter motiviert werden, ein Auslandssemester in Polen einzulegen. Dazu stehen u. a. EU-Gelder bereit.

Beeindruckt zeigt sich Prof. Dr. Juckenack von der hohen Studentenanzahl in der polnischen Bevölkerung: Unter den ca. 39 Millionen Einwohnern gibt es ca. 3 Millionen Studierende. Allein in Lodz mit ca. 800.000 Menschen studieren etwa 120.000.

Bei den zwischen der FH Nordhausen und der Hochschule für Wirtschaft und Soziales Lodz abgeschlossenen Verträgen handelt es sich um einen alle Bereiche umfassenden Kooperationsvertrag als Grundlage der weiteren Zusammenarbeit sowie die Fortführung des Austausches im Rahmen des SOKRATES-Programms der EU. Damit erhalten beide Hochschulen für den Studierenden- und Lehrendenaustausch europäische Fördermittel. Zudem wird ein weiterer Beitrag geleistet, um die Rolle der deutschen Hochschulen innerhalb der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft zu stärken.

Mit diesem ersten Besuch eines Mitglieds der Hochschulleitung in Polen wird - direkt nach den Besuchen in Finnland und Litauen - die besondere Ausrichtung der FH Nordhausen nach Nord- bzw. Mittel- und Osteuropa dokumentiert. Speziell bei der internationalen Profilierung soll an die traditionell besonderen Kontakte des Standortes Ostdeutschland angeknüpft werden.

Pressemitteilung 58/2001