Zweite Internationale Projektwoche der FH Nordhausen vom 2. bis 5. Mai 2000

Nordhausen (FHPN) Wie im vergangenen Jahr findet auch in diesem Sommersemester an der FHN eine Internationale Woche statt, die mit fremdsprachlichen Lehrveranstaltungen, durchgeführt und betreut von Lehrenden der Partnerhochschulen der FHN internationales Flair in die Rolandsstadt holt.

So werden Lehrende aus Finnland, Großbritannien, Frankreich, Polen und Deutschland interdisziplinäre Projekte in den Arbeitssprachen Englisch, Russisch und Französisch durchführen. Eröffnet wird die Internationale Projektwoche am Dienstag, 02. Mai, um 09.00 Uhr von der Rektorin, Frau Prof. Dr. Gisela Rauschhofer im Hörsaal 1.

Die Rektorin kann wie im vergangenen Jahr viele Lehrende aus den Partnerhochschulen begrüßen, und so finden sich unter den Namen der Lehrende auch viele, die bereits im vergangenen Jahr die Internationale Projektwoche mitgestaltet haben und gerne wieder die Einladung in die Rolandsstadt zur jüngsten Fachhochschule des Freistaates Thüringen angenommen haben.

Die folgenden Lehrenden hat die FH Nordhausen für ihre Internationale Projektwoche gewinnen können:

Jim Blythe|University of Glamorgan|Großbritannien

Keith Lewis|University of Greenwich|Großbritannien

Ann Croft|Ipag-Nizza|Frankreich

Deidre Browne|Institute of Technology Tralee|Irland

Lucy Kelly-Crowe|Institute of Technology Tralee|Irland

Otto Favén|Mercuria Business School|Finnland

Pirkko Varis|Pirkanmaa Polytechnic|Finnland

Annaleena Rautanen|Pirkanmaa Polytechnic|Finnland

Linda Turner|Universität Mainz|Deutschland

Gérard Mercelot|FH Ostfriesland (Emden)|Deutschland

sowie Sylvana Krauße, Maurice Roche, Dr. Georg Baumbach und Dr. Michael Gebel von der FH Nordhausen.

Das Programm der Woche ist so strukturiert, dass die Lehrveranstaltungen jeweils vormittags von 9 bis 12.30 Uhr stattfinden, während nachmittags die Arbeit in den Projektgruppen weitergeht. Die in sich geschlossenen Projekte sollen innerhalb der Woche abgeschlossen werden und einer breiten Hochschulöffentlichkeit am Freitag, 5. Mai, um 10.45 bis 13 Uhr in Hörsaal 1 vorgestellt werden.

Ziel der Internationalen Projektwoche ist die Internationalisierung des Lehrangebotes vor Ort in Nordhausen. Internationale Erfahrung ist heutzutage ein wichtiges Entscheidungskriterium für Hochschul-absolventen. Zwar bietet die FH Nordhausen ihren Studierenden mehr Möglichkeiten als die meisten deutschen Hochschulen, an einer ihrer Partnerhochschulen ein Auslandssemester zu verbringen, wovon jedoch nicht alle Studierenden Gebrauch machen. So ist das Angebot, eine Woche lang Fachveranstaltungen in einer fremden Sprache zu besuchen und sich dabei auch mit anderen Lehr- und Lernformen vertraut zu machen, ein wichtiger Beitrag zur Internationalisierung der Fachhochschule. Interkulturelles Lernen ist dabei ein wichtiger Nebeneffekt.

Begleitet wird die Internationale Projektwoche von einem umfangreichen Rahmenprogramm: Studierende erhalten die Möglichkeit, sich aus erster Hand über Studienmöglichkeiten an den inzwischen 17 Partnerhochschulen der FH Nordhausen zu informieren.

Für die Gastlehrenden hat der Auslandsreferent der Hochschule, Herr Hoffmann, ein umfangreiches Besuchs- und Besichtigungsprogramm erarbeitet, das durch die Unterstützung u.a. von Nordhäuser Firmen erst in diesem Umfang möglich war: So sind eine Rundfahrt mit der Historischen Straßenbahn am Dienstag-Nachmittag mit anschließendem Besuch der Traditionsbrennerei, ein Empfang bei der Oberbürgermeisterin, Frau Barbara Rinke am Donnerstag-Nachmittag und ein Gespräch mit der Wissenschaftsministerin des Freistaates, Frau Prof. Dr. habil. Dagmar Schipanski am Mittwoch geplant. Weiterhin stehen ein Besuch der Gedenkstätte Dora und eine Fahrt auf den Brocken auf dem Programm.

Pressemitteilung 22/2000