9 Studierende der FH Nordhausen lernen Französisch, Russisch und Englisch im Ausland

Nordhausen (FHPN) Noch stecken die Studierenden der FH Nordhausen mitten in den Prüfungen des Sommersemesters, für 9 Studierende geht das Lernen aber auch in den Sommerferien weiter: Sie haben sich entschieden, ihre Sprachkenntnisse mittels zwei- bis vierwöchiger Intensivkurse in den jeweiligen Ländern zu verbessern.

Drei Studierende (Skadi Rexhausen, Colette Strube und Kay Müller) fahren nach St. Etienne in Frankreich, zwei Studierende (Kirsten Aust und Oliver Funk) nach St. Petersburg bzw. Saratov (Russland), und schließlich vier (Elena Epp, Tamara Pozniak, Antje Grusa und Claudia Stingl) nach England.

Um den Studenten die Teilnahme an diesen Sommersprachkursen zu erleichtern, unterstützt die Fachhochschule die Studierenden mit einem Reise- und Aufenthaltskostenzuschuss. Außerdem hat sie, wie auch im letzten Jahr, drei Stipendien von der Französischen Botschaft in Berlin erhalten. Ein großer Erfolg, denn deutschlandweit werden jährlich nur 25 solcher Stipendien vergeben.

Claudia Stingl, 2. Semester Technische Sanierung: "Ich finde es hervorragend, dass an der FH Nordhausen auch in den Ingenieurstudiengängen Sprachen angeboten werden. Das ist leider nicht überall so. Ich fahre nach England gemeinsam mit einer Freundin aus Erfurt, und sie wird von ihrer Hochschule gar nicht unterstützt".

Skadi Rexhausen, Studentin im 4. Semester Sozialmanagement sieht ihrem Aufenthalt in Frankreich erwartungsfroh entgegen: "Es ist wirklich gut, dass an der FH auch Französisch gelehrt wird. Ich liebe diese Sprache und möchte später ein Semester in Frankreich studieren oder ein Praktikum machen. Natürlich freut mich ganz besonders, dass ich für ein Stipendium von der Französischen Botschaft ausgewählt wurde. Bevor ich nach Nordhausen kam, habe ich in Göttingen studiert, und da werden Sprachen längst nicht so gefördert wie in Nordhausen".

Thomas Hoffmann, Auslandsreferent der FH, unterstreicht die Bedeutung von sprachlichen Fähigkeiten und Auslandsaufenthalten: "Wir tun alles, damit unsere Studierenden später Erfolg haben werden. Wer sich von seinen Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt abheben möchte, braucht internationale Erfahrung und sollte neben Englisch auch eine zweite Fremdsprache sprechen."

Die FHN will daher, so die Rektorin, Professor Dr. Gisela Rauschhofer, das Angebot an Fremdsprachen zunächst mit Polnisch und Spanisch und ihr Netz von Partnerhochschulen weiter ausbauen. Schon im akademischen Jahr 2000/01 können 27 Studierende der FHN an unseren Partnerhochschulen in Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Spanien, Belgien und den Niederlanden studieren. Damit gehört die FHN in der deutschen Hochschullandschaft zu den Spitzenreitern, was die prozentuale Anzahl von Studienplätzen für ihre Studierenden betrifft. Ein Angebot, dass auch zukünftig den Studienstandort Nordhausen auch für auswärtige Studieninteressenten attraktiv macht.

Pressemitteilung 40/2000