Dr. Georg Hey zum Professor an der FHN ernannt

Nordhausen (FHPN) "Spezielle Aspekte der Theorie und Praxis Sozialer Arbeit" diese Professur wird zukünftig an der FHN von Prof. Dr. Georg Hey vertreten werden. Die FHN gewinnt damit einen Sozialpädagogen, der sich durch jahrelange praktische Arbeit als Sozialarbeiter und durch seine umfassende Lehrerfahrung an der FH Nordostniedersachsen in Lüneburg eine hohe Kompetenz in diesem Bereich erworben hat.

Prof. Dr. Georg Hey, Jahrgang 1948, stammt aus Gotha in Thüringen. Sein weiterer Lebensweg führte ihn nach Nordrhein-Westfalen, wo er in den Jahren 1975 sein Studium an der Fachhochschule Niederrhein mit dem Abschluß Diplomsozialpädagoge abschloß. Prof. Dr. Hey war zunächst als Sozialarbeiter im Raum Düsseldorf tätig und hat sich überdies im Bereich der Sozialtherapie fortgebildet. Nachdem er bereits seit Beginn der 80er Jahre als Lehrbeauftragter der Ev. Fachhochschule in Düsseldorf Lehraufträge übernommen hatte, wechselte er 1983 an die FH in Lüneburg, wo er als "Lehrender Sozialarbeiter" tätig war. Zugleich bildete sich Prof. Dr. Hey an der Universität Lüneburg fort und absolvierte erfolgreich ein Studium der Sozialpädagogik, welches es ihm ermöglichte, zu promovieren.

Prof. Dr. Hey hat sich durch umfangreiche Publikationen im Kreis der Sozialpädagogen einen hohen Ruf erworben. Viele von ihm erfolgreich geleitete Kongresse und eine eigene Zeitschrift zeugen von seiner großen Schaffenskraft. Seine familiären Wurzeln, vor allen Dingen seine vielfältigen Kontakte ins Eichsfeld, waren eine Hauptantriebsfeder für seine Bewerbung an der FHN. Hier an der Hochschule mit ihrem innovativen Studienkonzept sieht er die besten Möglichkeiten, seine Forschungen, insbesondere im Bereich der sozialen Gesundheit fortzuführen und den Studierenden damit zukunftsweisende Berufsmöglichkeiten zu eröffnen. Damit, da ist sich Prof. Dr. Hey sicher, wird der Studiengang bald stärker bundesweit bekannt und attraktiv werden und Studierende auch aus den alten Bundesländern nach Nordhausen locken.

Pressemitteilung 55/1999