137 Absolventen der Fachhochschule Nordhausen feierlich verabschiedet

Mit einer neuen Rekordzahl von 137 erfolgreichen Studienabschlüssen wurden am Freitag in einer großen Feierstunde im Theater Nordhausen die Absolventen des Abschlussjahrgangs 2006 verabschiedet.

Die Fachhochschule Nordhausen entließ in einer festlichen Zeremonie den akademischen Nachwuchs in das Berufsleben. In diesem Jahr konnte der Rektor der Nordhäuser Hochschule, Prof. Dr. Jörg Wagner, erstmals auch Absolventen der Studiengänge Gesundheits- und Sozialwesen sowie Public Management die Abschlussurkunden überreichen. Der zuletzt eingerichtete Ingenieurstudiengang Regenerative Energietechnik wird Ende dieses Jahres die ersten Ingenieurabsolventen vorweisen.

Bis auf den letzten Platz besetzt war das Nordhäuser Theater. Viele Verwandte, Freunde, Kommilitonen und Mitarbeiter der FHN wollten den frisch gebackenen Akademikern die Ehre erweisen und wohnten dem Festakt bei. In ihren Grußworten sprachen Landrat Joachim Claus, Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke und via Aufzeichnung Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz zu den jungen Menschen, denen die Erleichterung, alle Prüfungen gemeistert zu haben, sichtlich anzumerken war. Die Grußredner betonten dabei die wichtige Stellung der FHN für die Region Nordthüringen, für hervorragende Ausbildung und als Innovations- und Ideengeber für Wirtschaft, Technologie und Forschung. Alle Redner verbanden mit ihren Gratulationen den Wunsch, dass möglichst viele der Absolventen eine Gelegenheit erhalten, ihre Fertigkeiten in der Region anzuwenden. Der neue Vorsitzende des Wissenschaftlichen Vereins - Förderverein der Fachhochschule Nordhausen, Wolfgang Schwerdtfeger, nahm die Auszeichnung der Jahrgangsbesten vor. Jacqueline Kretschmer (Betriebswirtschaft), Jennifer Mückenheim (Gesundheits und Sozialwesen), Anke Zornemann (Public Management), Franka Storzer (Sozialmanagement), Petra Hauschild (Flächen- und Stoffrecycling) und Steffen Schlichting (Technische Informatik) sind die Namen der Besten des Prüfungsjahrgangs 2006.

Neben einer finanziellen Gratifikation erhielten die fünf Frauen und ein Mann vom Wissenschaftlichen Verein auch noch Kultur geboten: Sie erhielten Freikarten für eine Theateraufführung.

Rektor Jörg Wagner betonte in seiner Festansprache den Wert der moralischen Verantwortung. Mit Verweis auf den Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker rief er die jungen Akademiker dazu auf, dieser Verantwortung im Berufsleben gerecht zu werden. Im Anschluss konnte Jörg Wagner in seiner Doppelfunktion als Kuratoriumsmitglied der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) den Preis für hervorragende, anwendungsorientierte Diplomarbeiten an die Diplomanden Franziska Pfeiffer (Betriebswirtschaft) und René Wittwer (Technische Informatik) übergeben.

Nach dem Festakt im Theater feierten die Absolventen gemeinsam mit ihren Professoren die Abschlussprüfungen in Form des mittlerweile traditionellen Absolventenballs im Jugendclubhaus bis tief in die Nacht.