Großer Andrang am Tag der offenen Tür auf dem Campus der FHN

Nordhausen (FHPN) Die Fachhochschule Nordhausen hatte am Samstag ihre Türen geöffnet und präsentierte sich mit einem umfangreichen Programm der Öffentlichkeit. Ein Angebot, das von zahlreichen Studieninteressenten und Bürgerinnen und Bürgern der Region angenommen wurde.

Bereits zur Eröffnung konnte der Prorektor, Prof. Dr. Vollmer, zahlreiche Gäste im großen Hörsaal der FHN begrüßen.

Das vielfältige und abwechslungsreiche Programm in Kombination mit herrlichem Sommerwetter und dem familienfreundlichen Samstagstermin hatte viele Besucher auf den Campus der FHN geführt.

Besonderes Interesse fanden die Vorstellungen der einzelnen Studiengänge durch Professoren und Mitarbeiter der FHN. Hier konnten sich die Besucher aus erster Hand über Studieninhalte informieren, wie auch ihre möglichen akademischen Lehrer persönlich kennenlernen. Insbesondere der für das Wintersemester geplante neue Studiengang Technische Informatik erfreute sich eines sehr großen Nachfrage. Aber auch alle anderen an der FHN angebotenen Studiengänge, die Betriebswirtschaft, das Sozialmanagement und der Ingenieurstudiengang Technische Sanierung stießen auf reges Interesse. Neben den Lehrinhalten wurden auch die Berufsperspektiven vorgestellt.

"Wenn alle Studieninteressenten, die heute hier waren, sich tatsächlich in den nächsten Jahren an der FHN einschreiben, brauchen wir uns um die studentischen Entwicklung keine Sorgen zu machen", zog Dr. Walter Prax, Leiter des Studien-Service-Zentrum, eine positive Bilanz des Tages.

Selbstverständlich konnten nicht nur Fachfragen zum Studium, sondern auch alle sonstigen Fragen rund ums Studium vor Ort geklärt werden. Kurzvorträge des Studien-Service-Zentrums und des Studentenwerkes informierten über Immatrikulation und BAföG. Eifrig genutzt wurden auch die weiteren Angebote. So brachten mehrere Besucher ihr Trinkwasser mit und konnten sich davon überzeugen, dass das Nordhäuser Leitungswasser eine hervorragende Qualität hat. Im Physiksaal bestaunte man den Stirlingmotor, der sich aufgrund seiner kompakten Bauweise hervorragend für Blockheizkraftwerke eignet. Im Sprachlabor eiferten ganze Familien darum, wer die beste englische Aussprache hat und lernten so die vielfältigen Möglichkeiten des Sprachlabors kennen. Hochbetrieb herrschte auch im Computerlabor, in dem alle Interessenten den gesamten Tag kostenfrei im Internet surfen konnten. Gut besucht war auch die Bibliothek, wo die Chance bestand, in Zeitschriften, Zeitungen und mehr als 8000 Büchern zu schmökern.

Neben geistiger Nahrung kam aber auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Der Studentenclub verwöhnte die Gäste mit Bratwurst und Erfrischungen zu studentischen Preisen. Das Studentenwerk servierte einen schmackhaften Mittagstisch, der von vielen gern Besuchern angenommen wurde. Zahlreiche Familien nahmen auch das Angebot an, die Wohnheime auf dem Campusgelände zu besichtigen, um sich aus erster Hand zu informieren, wie man auf dem Gelände der FHN wohnt.

Pressemitteilung 29/2000