Fachhochschule Nordhausen ermöglicht begabten Schülern ein Frühstudium

Ab sofort können die ersten Schüler an der Nordhäuser Hochschule parallel zum Schulbesuch Leistungsnachweise in regulären akademischen Studiengängen erwerben.

FHN-Rektor Jörg Wagner und der Direktor des Humboldtgymnasiums, Ralf-Gerhard Köthe, präsentieren die Kooperation den über 350 Gymnasiasten

FHN-Rektor Jörg Wagner und der Direktor des Humboldtgymnasiums, Ralf-Gerhard Köthe, präsentieren die Kooperation den über 350 Gymnasiasten

Das neu in Kraft getretene Thüringer Hochschulgesetz sieht die Möglichkeit vor, dass begabte Schüler im Rahmen eines Frühstudiums an Thüringer Hochschulen studieren können. Ziel dieses Programms soll sein, Schülern die Wahl des späteren Studienplatzes zu vereinfachen und begabte Nachwuchswissenschaftler langfristig an Thüringen zu binden. Gleichzeitig sollen als Anreiz die erbrachten Leistungen der Schüler im Bereich des Frühstudiums auf ein späteres Studium in Thüringen angerechnet werden. Somit wird ein Studium in Thüringen für die Schüler noch attraktiver.
Die Fachhochschule Nordhausen (FHN) hat den Gedanken aufgegriffen und gleich mit zwei Gymnasien entsprechende Programme vereinbart. Nun wurde im Beisein von über 350 Gymnasiasten des Nordhäuser Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasiums die entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen dem Gymnasium und der Fachhochschule Nordhausen unterzeichnet. Eine entsprechende Kooperation mit dem Herder-Gymnasium ist ebenfalls in Vorbereitung. Der Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Jörg Wagner, nutzte die Gelegenheit der Vertragsunterzeichnung um für ein Studium in Thüringen zu werben, schließlich verfügen die Thüringer Hochschulen im Bundesvergleich über eine sehr gute Ausstattung und weisen zugleich ein hervorragendes Betreuungsverhältnis von Lehrenden zu Studierenden auf.

Nr. 50/2007