Forschungsinstitut für Erneuerbare Energien eingeweiht

„in.RET“ lautet der Name des neuen Forschungsinstituts auf dem Campus der Nordhäuser Hochschule. Forschung und Entwicklung auf allen Gebieten der regenerativen Energietechnik stehen im Fokus der neuen Einrichtung.

Schlüsselübergabe vor dem in.RET
Schlüsselübergabe nach Festrede
Laborbesichtigung

Gestern übergaben die Staatsekretärin Marion Eich-Born vom Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr sowie der Staatsekretär aus dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Thomas Deufel, den neuen Hausherrn symbolisch den Schlüssel der neuen Einrichtung.

Elf Professoren und Mitarbeiter werden in der Einrichtung tätig sein. Sie beraten Unternehmen, Einrichtungen und Behörden zu Fragen der Energieeffizienz und Energienutzung, stellen Energie- und Nachhaltigkeitskonzepte und zeigen Einsparpotentiale auf. Zusätzlich wird gutachterlich Stellung zu Fragen der Ener-gieversorgung, der Regenerativen Energietechnik sowie der Energiepolitik genommen.

Ferner wirkt das in.RET in Fachverbänden sowie nationalen Normungsorganisationen auf dem Gebiet der Regenerativen Energietechnik mit.

Das Gebäude des neuen Institutes wurde von November 2008 bis Dezember 2009 für über zwei Millionen € aufwendig saniert. Die Kosten wurden zu 75 % aus EU-Mitteln der EFRE-Förderung getragen. Auf einer Fläche von nahezu 600 m² wurden vier technisch hochmodern ausgestattete Labore, sechs Büros, ein Hörsaal mit 99 Plätzen und ein großer Seminarraum mit 60 Plätzen eingerichtet. Das gesamte Gebäude ist behindertengerecht saniert. Mit diesem Institut setzt die Fachhochschule Nordhausen ein weiteres Zeichen als Impulsgeber der Region. Prof. Dr. Jörg Wagner, Präsident der Nordhäuser Hochschule, betonte daher in seiner Eröffnungsrede besonders den Wert der Einrichtung für die Kooperation mit der Wirtschaft auf den Gebieten Forschung und Entwicklung. Prof. Dr.-Ing. Viktor Wesselak, der dem neuen Institut als Sprecher vorsteht formulierte es so: „Nordhausen ist der größte Ausbildungsstandort für Ingenieure auf dem Gebiet der Regenerativen Energietechnik in Deutschland. Um diesen Erfolg weiter zu festigen, brauchen wir dieses Institut.“

Nr. 008/2010