PM 26/05: Die 7. Internationale Projektwoche der FHN und ein Intensivprogramm für ausländische Studierende starten an der FH Nordhausen

Nordhausen (FHPN) "Noch größer - noch mehr internationale Angebote - noch mehr Gäste aus aller Welt" - so stellt sich die 7. Internationale Projektwoche der Fachhochschule Nordhausen dar, die vom 25. bis 29. April 2005 durchgeführt wird. Höhepunkt der Internationalen Projektwoche ist die Vorstellung der Projektergebnisse am Freitag, dem 29.04.05, von 10 bis 13 Uhr in beiden Hörsälen in Gebäude 19 auf dem Campus Weinberghof.

Eingebettet in die Projektwoche ist ein zehntägiges Intensivprogramm für 45 Studierende aus allen Teilen Europas, die von einem internationalen Team von 13 Professoren bereits ab 22.04.2005 unterrichtet werden. Insgesamt erwartet die Hochschule zu beiden Veranstaltungen 92 Gäste aus 15 Staaten aus Europa, Australien und den USA.

Das Intensivprogramm wurde in den Vorjahren in Finnland oder Berlin durchgeführt. Rektor Jörg Wagner, der daran in den vergangenen Jahren als Professor für Wirtschafts- und Medieninformatik teilgenommen hat, ist stolz darauf, dass 2005 die Entscheidung für Nordhausen fiel. Modernste technische Infrastruktur, verbunden mit der guten Organisation durch das Referat für Internationales, haben den Ausschlag gegeben, auch wenn die Anreise für viele Teilnehmer etwas komplizierter ist als sonst. Fachlich koordiniert wird das Intensivprogramm für die ausländischen Studierenden von Pirkko Varis, einer Kollegin von der Nordhäuser Partnerhochschule Pirkanmaa Polytechnic in Finnland. Insgesamt werden 45 Studierende aus Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien Irland, Litauen, Österreich und Ungarn an diesem zehntägigem Programm teilnehmen. 13 Lehrende aus allen Teilen Europas werden mit ihnen gemeinsam am der Thematik "Internet Marketing, IT Management for Enterprises and E-Business" arbeiten.

Am Montag, dem 25.04.2005, beginnt dann die eigentliche Internationale Projektwoche für die Nordhäuser Studierenden: Über 300 von ihnen haben sich in die von 23 Lehrenden aus Partnerhochschulen in Österreich, Belgien, Finnland, Großbritannien, Irland, Litauen, den Niederlanden, Polen, Tschechien sowie den USA und Australien angebotenen Projekte eingetragen, um mit ihnen eine Woche lang an interdisziplinären und fachbezogenen Projekten in englischer Sprache zu arbeiten. An einem Projekt nimmt erstmals auch eine Gruppe von neun irischen Studierenden vom University College Cork teil.

Ziel dieser "Internationalisierung zu Hause" ist, allen Studierenden mindestens einmal im Studium die Möglichkeit internationalen Arbeitens zu bieten, damit sie die auf dem Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen erwerben können. "Ziel unserer Ausbildung ist Beschäftigungsfähigkeit auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Egal wo man in Europa und in fast jedem Berufsfeld eine Anstellung finden möchte, ob in Nordthüringen oder in einem anderen EU-Staat, interkulturelle Kompetenzen sowie Kenntnisse im Englischen und einer weiteren Fremdsprache gehören dazu, wenn man sich von seinen Mitbewerbern auf dem Arbeitsmarkt unterscheiden möchte", sagt Thomas Hoffmann, Referent für Internationales an der FH Nordhausen. Internationale Projektwochen und das breite Fremdsprachenangebot der FH Nordhausen spielen daher eine entscheidende Rolle im Lehrangebot der FH Nordhausen.

Dass die Internationale Projektwoche auch in Zeiten knapper Kassen durchgeführt werden konnte, ist zum einen der Förderung durch EU-Mittel zu verdanken. Zum anderen hat die Thüringer Staatskanzlei die Förderung im Rahmen der Europawoche 2005 zugesagt.

Höhepunkt der Internationalen Projektwoche ist die Vorstellung der Projektergebnisse am Freitag, dem 29.04.05, von 10 bis 13 Uhr in beiden Hörsälen in Gebäude 19 auf dem Campus Weinberghof. Auch interessierte Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.

Diese Chance, als dynamische Hochschule in einer attraktiven Region so viele Gäste aus aller Welt zu präsentieren, will sich die Hochschule natürlich nicht entgehen lassen. Mit Unterstützung von Firmen und Institutionen der Region konnte für die internationalen Gästen ein umfangreiches und attraktives Beiprogramm erarbeitet werden. Neben kulturellen Sehenswürdigkeiten werden auch Nordhäuser Betriebe besucht, damit die Gäste einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der hiesigen Wirtschaft erhalten. "Für ihre Kooperationsbereitschaft und Unterstützung möchten wir daher vor allem EVN, IGENO, HGN, GAIA, FEUER powertrain und dem Jugendsozialwerk danken", so Thomas Hoffmann.