Studium auf Probe möglich

Mit dem Thüringer Gesetz zur Verbesserung der Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften vom 16. April 2014, bekannt gegeben im Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Thüringen Nr. 4 2014 vom 30. April 2014 wurde auch der § 63 Besonderer Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte geändert.

§ 63 Besonderer Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte

(1) Beruflich Qualifizierte ohne Hochschulzugangsberechtigung,
die über eine durch Bundes- oder Landesrecht geregelte und erfolgreich abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem zum
angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich verfügen und anschließend eine mindestens dreijährige hauptberufliche Berufspraxis in einem zum angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich
nachweisen, können für die Dauer von mindestens einem bis höchstens zwei Semestern auf Probe ein Studium aufnehmen. Nach Ablauf des Probezeitraums entscheidet die Hochschule auf der Grundlage der während des Studiums nach Satz 1 erbrachten Leistungen über die endgültige Einschreibung; die Hochschule entscheidet auch über die weitere Anrechnung der während des Studiums nach Satz 1 erbrachten Leistungen. Dem Probestudium muss eine umfassende Beratung durch die Hochschule vorausgehen. Das Nähere über das Studium nach Satz 1, die Zugangsvoraussetzungen und die während dieses Studiums zu erbringenden Leistungen regelt die Hochschule im Rahmen ihrer Satzungen.


(2) Beruflich Qualifizierte ohne Hochschulzugangsberechtigung,
die über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen und mindestens drei Jahre hauptberuflich tätig waren, berechtigt zum Studium in einem
bestimmten Studiengang auch das Bestehen einer Eingangsprüfung. Das Nähere über die Eingangsprüfung, insbesondere
1. für welche Studiengänge Eingangsprüfungen zugelassen werden,
2. Form und Inhalt der zu erbringenden Prüfungsleistungen,
3. die Zusammensetzung der Prüfungskommission und die Bestimmung der
    Prüfer für die einzelnen Prüfungsteile und
4. das Prüfungsverfahren,
regelt jede Hochschule für ihre Studiengänge im Rahmen
ihrer Satzungen.


(3) Abweichend von § 60 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 können zu einem weiterbildenden Masterstudiengang in von der Hochschule zu definierenden Ausnahmefällen auch Bewerber zugelassen werden, die nur eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und über eine mehrjährige
Berufserfahrung verfügen; Berufsausbildung und -erfahrung müssen einen fachlichen Bezug zum angestrebten Studium aufweisen. Die Bewerber müssen im Rahmen einer Eignungsprüfung einen Kenntnisstand
nachweisen, der dem eines für den angestrebten Studiengang
einschlägigen ersten Hochschulabschlusses entspricht. Näheres regelt die Hochschule im Rahmen ihrer Satzungen."

Satzung zur Regelung des Studiums auf Probe an der Fachhochschule Nordhausen

Der Rat der Hochschule verabschiedete am 16.07.2014 die "Satzung zur Regelung des Studiums auf Probe an der Fachhochschule Nordhausen". Diese Satzung wurde in den Amtlichen Bekanntmachungen der Fachhochschule, Ausgabe 11/2014 vom 06.08.2014, zuletzt geändert  in den Amtlichen Bekanntmachungen der Hochschule Nordhausen, Ausgabe 1/2016,veröffentlicht.

Informationen und Beratung zum Studium auf Probe

Die Allgemeine Studienberatung der Hochschule Nordhausen bietet nach Terminvereinbarung Beratungsgespräche zum Studium auf Probe an.

Zum Beratungstermin sind folgende Unterlagen mitzubringen:

  • Zeugnis des Schulabschlusses
  • Zeugnis der Berufsausbildung
  • Arbeitsvertrag
  • qualifiziertes Arbeitszeugnis
  • Lebenslauf

Das Beratungsgespräch wird protokolliert und dem Interessenten im Original ausgehändigt. Dieses Protokoll ist den Bewerbungsunterlagen in Kopie beizufügen und nur für Bewerbungen an der Hochschule Nordhausen gültig.

Das Beratungsgespräch findet an der Hochschule Nordhausen statt. Einen Termin können Sie vereinbaren mit

Silke Umann

Telefon: 03631 420 220

E-Mail umann@hs-nordhausen.de