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Kunststoffrecyclate sind zu einem festen Bestandteil im Kunststoffkreislauf geworden. Das Recycling von Kunststoffen ist jedoch nicht in jedem Fall einfach zu handhaben. Je sortenreiner Kunststoffe anfallen, desto leichter sind sie recycelbar. Eine sortenreine Trennung verschiedener Kunststoffe ist technologisch jedoch sehr aufwendig. Neben Untersuchungen zur R\u00fcckgewinnung sortenreiner Kunststoffe stellte die Entwicklung eines Verfahrens zur repr\u00e4sentativen Beprobung von Kunststoffballen, welches im Juli 2020 in die DIN-Norm 54389 \u00fcberf\u00fchrt wurde, einen wichtigen Schritt zur Verbesserung von Stoffkreisl\u00e4ufen dar.<\/p>\n\n\n\n
Elektroaltger\u00e4te enthalten wertvolle Metalle und andere Stoffe, die wiederverwendet werden k\u00f6nnen. Bei der Behandlung und Verwertung von Elektroaltger\u00e4ten sind die Recyclingausbeuten f\u00fcr viele Edel- und Sondermetalle aber noch verbesserungsbed\u00fcrftig. Dies betrifft auch die Altbatterien aus Elektroger\u00e4ten, zu denen in abgeschlossenen Projekten umfangreich geforscht wurde. Neben der Entwicklung eines Multimetallseparators stand hier die Planung und Konstruktion eines modularen Entlade- und Transportregister f\u00fcr den Bereich der Post-Consumer-Batterien im Fokus.<\/p>\n\n\n\n
Fragestellungen und Probleme der repr\u00e4sentativen Probenahme spielen schwerpunkt-\u00fcbergreifend eine essentielle Rolle zur Entwicklung angepasster und effizienter Recyclingverfahren. Neue Beprobungsverfahren, wie das im Rahmen der Forschungsprojekte entwickelte Probenahmebett, widmen sich diesem wichtigen Thema.<\/p>\n\n\n\n
Daneben fallen noch immer gro\u00dfe Mengen von Rest- und Abfallstoffen an, die auf Grund ihrer Beschaffenheit oder Zusammensetzung bisher keiner stofflichen Verwertung zugef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Ausgesuchte Reststoffe lassen sich jedoch durch Karbonisierung, d.h. vollst\u00e4ndige und langsame Pyrolyse, wie sie beispielsweise bei der Herstellung von Holzkohle stattfindet, h\u00e4ufig zu neuen wertvollen Produkten umwandeln. Die Erforschung und Untersuchung dieses Pyrolyseverfahrens stellt einen weiteren Arbeitsschwerpunkt des Kompetenzfeldes dar.<\/p>\n\n\n\n