{"id":10517,"date":"2024-02-16T15:42:53","date_gmt":"2024-02-16T14:42:53","guid":{"rendered":"https:\/\/hsnordhausen.artemis.wpspace.me\/hsn\/pm-archive\/ein-doktorhut-mehr-an-der-fh-nordhausen\/"},"modified":"2024-02-16T17:12:43","modified_gmt":"2024-02-16T16:12:43","slug":"one-more-doctorate-at-nordhausen-university-of-applied-sciences-2","status":"publish","type":"pressemitteilungen","link":"https:\/\/www.hs-nordhausen.de\/en\/pressemitteilungen\/ein-doktorhut-mehr-an-der-fh-nordhausen\/","title":{"rendered":"One more doctoral cap at the FH Nordhausen"},"content":{"rendered":"<p><main id=\"contentColumnCenter\"><\/p>\n<div id=\"centerContent\">\n<div id=\"c2734\" class=\"frame frame-default frame-type-list frame-layout-0\">\n<div class=\"frame-inner\">\n<div class=\"frame-content\">\n<div class=\"newsSingle\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"newsSingleItem\">\n<div class=\"header\"><\/div>\n<div class=\"footer\">\n<p class=\"dataline\"><!-- date --><span class=\"date\"><br \/>\n              07.05.2004<br \/>\n              <\/span><\/p>\n<\/div>\n<p><!-- teaser --><\/p>\n<div class=\"shorttext\">\n<p>Nordhausen (FHPN) Am 29.04.2004 war es geschafft. Mit der erfolgreichen Verteidigung ihrer Doktorarbeit vor den gestrengen Augen der Pr\u00fcfungskommission der Technischen Universit\u00e4t Bergakademie Freiberg hat Frau Parnieske-Pasterkamp die letzte H\u00fcrde genommen und kann nun mit der Ver\u00f6ffentlichung ihrer Arbeit den Titel Dr. rer. nat. tragen. Da die Fachhochschulen in Deutschland kein Promotionsrecht besitzen, wurde die Promotion der geb\u00fcrtigen Saarl\u00e4nderin, die seit nunmehr fast 10 Jahren im Harz beheimatet ist, an der TU Freiberg unter der Leitung von Prof. Dr. J\u00f6rg Matschullat in Kooperation mit der Kali-Umwelttechnik Sondershausen GmbH durchgef\u00fchrt, inhaltlich aber in Nordhausen wesentlich mit betreut.<\/p>\n<\/div>\n<p><!-- media files --><\/p>\n<div class=\"news-img-wrap news-img-wrap-single\">\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image mediaelement-image-single\"><a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/fileadmin\/_processed_\/f\/f\/csm_pm25_04_cb2e7d4576.jpg\" title=\"\" class=\"lightbox\" rel=\"lightbox[myImageSet]\" data-group=\"newsItemGallery\"><img decoding=\"async\" alt=\"Foto: Frau Parnieske-Pasterkamp erl\u00e4utert Studierenden den Aufbau einer Halde\" src=\"..\/..\/..\/..\/..\/fileadmin\/news_import\/pm25_04.jpg\" width=\"283\" height=\"308\" title=\"\"><\/a><\/div>\n<p class=\"news-img-caption\">\n\t\tFrau Parnieske-Pasterkamp (li.) erl\u00e4utert Studierenden den Aufbau einer Halde\n\t<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><!-- main text --><\/p>\n<div class=\"text\">\n<p>In den S\u00fcdharz hat die junge Wissenschaftlerin die Arbeit hingezogen. Nach ihrem Geografiestudium an der Universit\u00e4t des Saarlandes war sie seit 1996 in der K-UTEC GmbH in der Abteilung Abfall\/Altlasten besch\u00e4ftigt. Hier wurde sie durch ihre Arbeiten auf das Thema Haldenproblematik aufmerksam und hat sich seit 1999 mit Feldarbeiten und Datenauswertung intensiv mit den Haldenk\u00f6rpern und ihren Emissionen auseinandergesetzt. Durch die F\u00f6rderung des Th\u00fcringer Ministeriums f\u00fcr Wissenschaft, Forschung und Kunst als Nachwuchs-wissenschaftlerin und ihre parallele T\u00e4tigkeit als Dozentin der FH Nordhausen konnte sie die Arbeit rasch vorantreiben und nach knapp vier Jahren abschlie\u00dfen.\n<\/p>\n<p>Die Promotionsarbeit von Frau Parnieske-Pasterkamp tr\u00e4gt den Titel &#8222;Zur Geo\u00f6kologie und Geochemie von R\u00fcckstandshalden der Kaliindustrie in Nordth\u00fcringen&#8220;. Darin untersucht die Wissenschaftlerin die Umweltauswirkungen und die Alterung der Salzhalden im ehemaligen Kalirevier im S\u00fcdharz. Insbesondere die Halden in Bischofferode und Menteroda, der ehemalige Schacht Volkeroda, dienten ihr als Forschungsobjekt, um zu erkennen, inwiefern die Halden auf ver\u00e4nderte Einfl\u00fcsse, wie Versickerung von Niederschl\u00e4gen und \u00dcberdeckung mit Bodenmaterialien, reagieren.\n<\/p>\n<p>F\u00fcr die Umwelt im S\u00fcdharz stellen die Halden eine gro\u00dfe Belastung dar, denn j\u00e4hrlich, so konnte die Untersuchung zeigen, werden rund 350.000 Tonnen Salz aus den sechs Gro\u00dfhalden in der Region in die Umwelt ausgetragen und belasten Gew\u00e4sser und Grundwasser.\n<\/p>\n<p>Die nun z. T. bereits praktizierte \u00dcberdeckung der Halden, die teilweise eine H\u00f6he von 100 Metern erreichen, soll diesen Eintrag deutlich vermindern. Die biologische Versiegelung soll erreichen, dass einsickernde Niederschl\u00e4ge reduziert und die aufgehaldeten Salze nicht so schnell gel\u00f6st werden, um die Nutzbarkeit der Grund- und Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser langfristig in der Region zu sichern. Dies ist das vorrangige Ziel, denn die ausgetragene Salzl\u00f6sung mit einem Anteil von 80 % Kochsalz ist an sich ungef\u00e4hrlich, allein die Menge ist das entscheidende Problem.\n<\/p>\n<p>Die Wissenschafterin konnte durch ihre Arbeiten nachweisen, dass die Oberfl\u00e4chenversiegelung der Halden \u00e4hnlich der Abdichtung eines Deponiek\u00f6rpers mit anschlie\u00dfender Rekultivierung den Salzaustrag deutlich reduzieren kann. Werden derzeit durch die \u00dcberdeckung bereits 20 % des Salzaustrages zur\u00fcckgehalten, so konnte sie aufzeigen, dass nach einer mittelfristig geplanten vollst\u00e4ndigen Rekultivierung der Salzaustrag auf die H\u00e4lfte der Ursprungswerte verringert werden kann.\n<\/p>\n<p>Eine wichtige Ma\u00dfnahme, denn die in wenigen Jahrzehnten aufgesch\u00fctteten Halden werden uns noch lange begleiten und die Umwelt belasten. Den Berechnungen von Frau Parnieske-Pasterkamp nach werden die Halden in Abh\u00e4ngigkeit ihrer Grundfl\u00e4chen ohne Abdeckung und Rekultivierung rund 1000 Jahre f\u00fcr ihre Aufl\u00f6sung ben\u00f6tigen. Mit Rekultivierung w\u00fcrde der Zeitraum auf mehr als 2000 Jahre gestreckt.\n<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Pressemitteilung 25\/2004\n<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<p><!-- Info-Box unter Praxispartner Duales Studium - Praxis Plus --> <\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<p>    <\/main><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>07.05.2004 Nordhausen (FHPN) Am 29.04.2004 war es geschafft. Mit der erfolgreichen Verteidigung ihrer Doktorarbeit vor den gestrengen Augen der Pr\u00fcfungskommission der Technischen Universit\u00e4t Bergakademie Freiberg hat Frau Parnieske-Pasterkamp die letzte H\u00fcrde genommen und kann nun mit der Ver\u00f6ffentlichung ihrer Arbeit den Titel Dr. rer. nat. tragen. 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