{"id":10542,"date":"2024-02-16T15:43:04","date_gmt":"2024-02-16T14:43:04","guid":{"rendered":"https:\/\/hsnordhausen.artemis.wpspace.me\/hsn\/pm-archive\/750-000-euro-fuer-erforschung-wiederverwendbarer-gipsbauprodukte-an-der-hochschule-nordhausen\/"},"modified":"2024-02-16T17:12:54","modified_gmt":"2024-02-16T16:12:54","slug":"750000-euros-for-research-into-reusable-gypsum-building-products-at-nordhausen-university-of-applied-sciences","status":"publish","type":"pressemitteilungen","link":"https:\/\/www.hs-nordhausen.de\/en\/pressemitteilungen\/750-000-euro-fuer-erforschung-wiederverwendbarer-gipsbauprodukte-an-der-hochschule-nordhausen\/","title":{"rendered":"750,000 euros for research into reusable gypsum building products at Nordhausen University of Applied Sciences"},"content":{"rendered":"<p><main id=\"contentColumnCenter\"><\/p>\n<div id=\"centerContent\">\n<div id=\"c2734\" class=\"frame frame-default frame-type-list frame-layout-0\">\n<div class=\"frame-inner\">\n<div class=\"frame-content\">\n<div class=\"newsSingle\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"newsSingleItem\">\n<div class=\"header\"><\/div>\n<div class=\"footer\">\n<p class=\"dataline\"><!-- date --><span class=\"date\"><br \/>\n              02.07.2021<br \/>\n              <\/span><\/p>\n<\/div>\n<p><!-- teaser --><\/p>\n<div class=\"shorttext\">\n<p>Medieninformation des Th\u00fcringer Ministeriums f\u00fcr Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft\n<\/p>\n<p>vom 30. Juni 2021\n<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<p><!-- media files --><\/p>\n<div class=\"news-img-wrap\">\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image\"><a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/fileadmin\/_processed_\/1\/1\/csm_PM019_2021_UEbergabe_Foerdermittelbescheid_Minister_Tiefensee_6a54ef84c7.jpg\" title=\"\" class=\"lightbox\" rel=\"lightbox[myImageSet]\" data-group=\"newsItemGallery\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/..\/..\/..\/..\/fileadmin\/_processed_\/1\/1\/csm_PM019_2021_UEbergabe_Foerdermittelbescheid_Minister_Tiefensee_016c6ff485.jpg\" width=\"150\" height=\"200\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/div>\n<p class=\"news-img-caption\">\n\t\tWissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee \u00fcbergab den F\u00f6rderbescheid \u00fcber 750.000 Euro an Prof. Dr. Ariane Ruff, Leiterin des Th\u00fcringer Innovationszentrums f\u00fcr Wertstoffe an der Hochschule Nordhausen (Foto: Tina Bergknapp)\n\t<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image\"><a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/fileadmin\/_processed_\/5\/1\/csm_PM019_2021_UEbergabe_Foerdermittelbescheid_Minister_Tiefensee_2_f36ca57969.jpg\" title=\"\" class=\"lightbox\" rel=\"lightbox[myImageSet]\" data-group=\"newsItemGallery\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/..\/..\/..\/..\/fileadmin\/_processed_\/5\/1\/csm_PM019_2021_UEbergabe_Foerdermittelbescheid_Minister_Tiefensee_2_2756b57998.jpg\" width=\"267\" height=\"200\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/div>\n<p class=\"news-img-caption\">\n\t\tDie \u00dcbergabe fand in den R\u00e4umen des ThIWert statt (Foto: Tina Bergknapp)\n\t<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image\"><a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/fileadmin\/_processed_\/c\/4\/csm_PM019_2021_UEbergabe_Foerdermittelbescheid_Minister_Tiefensee_3_f5e1d76942.jpg\" title=\"\" class=\"lightbox\" rel=\"lightbox[myImageSet]\" data-group=\"newsItemGallery\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/..\/..\/..\/..\/fileadmin\/_processed_\/c\/4\/csm_PM019_2021_UEbergabe_Foerdermittelbescheid_Minister_Tiefensee_3_833041a5e3.jpg\" width=\"150\" height=\"200\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/div>\n<p class=\"news-img-caption\">\n\t\tProf. Dr. Ariane Ruff freut sich \u00fcber die F\u00f6rderung f\u00fcr das Projekt &#8222;ZerMoGips&#8220; (Foto: Tina Bergknapp)\n\t<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><!-- main text --><\/p>\n<div class=\"text\">\n<p><strong>Mit dem Forschungsprojekt \u201eZerMoGips\u201c will die Hochschule Nordhausen in den n\u00e4chsten zwei Jahren wiederverwendbare Gipsbauprodukte erforschen und entwickeln. Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee \u00fcbergab heute den F\u00f6rderbescheid \u00fcber 750.000 Euro an Hochschulpr\u00e4sident Prof. Dr. J\u00f6rg Wagner. \u201eDas Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Schonung der nat\u00fcrlichen Gips-Ressourcen und damit der Umwelt. Es ist ein Schub f\u00fcr die Wertstoffwende im Baubereich und wird ein zentrales Thema im Th\u00fcringer Forschungsverbund \u201aNachhaltiges Bauen und Ressourcenmanagement\u2018\u201c, so Tiefensee. ZerMoGips ist eines von vier Forschungsvorhaben des Verbundes, die Rahmen des Ma\u00dfnahmenpakets Innovationspotenzial mit 3 Millionen Euro durch das Land gef\u00f6rdert werden. <\/strong><\/p>\n<p>Gut die H\u00e4lfte des Gipsbedarfs in Deutschland \u2013 rund sechs Millionen Tonnen \u2013 wird aktuell als Nebenprodukt (sog. \u201eREA-Gips\u201c) aus der Kohleverstromung in Kohlekraftwerken gewonnen, nur etwa f\u00fcnf Millionen Tonnen werden in Steinbr\u00fcchen abgebaut. Mit dem bis 2038 vorgesehenen Kohleausstieg und dem Wegfall von REA-Gips als Nebenprodukt der Kohlegewinnung stehen die Entwicklung marktf\u00e4higer Gipsersatzstoffe sowie das Gipsrecycling weit oben auf der Agenda. Das <strong>Projekt \u201eZerMoGips<\/strong> &#8211; Entwicklung von zerst\u00f6rungsfrei r\u00fcckbauf\u00e4higen, wiederverwendbaren Gipsbauprodukten zur Erstellung variabler, modularer Nutzungseinheiten\u201c \u2013 hat das Ziel, zerst\u00f6rungsfrei r\u00fcckbaubare Gipsprodukte zu erarbeiten, die wiederverwendbar sind \u2013 von der Konzeption, Herstellung und Pr\u00fcfung bis zur Anwendung als modulare Bauteile. Die direkt wiederverwendbaren Gipsprodukte stellen eine Erg\u00e4nzung zum Gipsrecycling dar, das aufgrund der erforderlichen Sammel-, Aufbereitungs- und Transportprozesse mit CO2-Emissionen verbunden und energieintensiv ist. Damit tragen sie zur Deckung des Gipsbedarfs bei gleichzeitiger Schonung etwa des S\u00fcdharzer Gipskarstgebietes bei, in dem die H\u00e4lfte der nationalen Gipsressourcen lagert.<\/p>\n<p>ZerMoGips ist eines von vier kooperativen Forschungsvorhaben des <strong>Verbundes \u201eNachhaltiges Bauen und Ressourcenmanagement\u201c<\/strong>, die sich mit der Gesamtproblematik \u201eAlternativen zum Abbau von Naturgips und Schlie\u00dfung der Versorgungsl\u00fccke durch den Wegfall von REA-Gips aus der Kohleverstromung\u201c besch\u00e4ftigen und eng miteinander verkn\u00fcpft sind. Am Verbund beteiligt sind vier Th\u00fcringer Forschungseinrichtungen: das <a href=\"https:\/\/www.uni-weimar.de\/de\/bauingenieurwesen\/institute\/fib\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">F.A.Finger-Institut f\u00fcr Baustoffkunde (FIB)<\/a> der Bauhaus-Universit\u00e4t Weimar, <a href=\"https:\/\/www.mfpa.de\/home.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">die Materialforschungs- und Pr\u00fcfanstalt (MFPA) Weimar<\/a>, das <a href=\"https:\/\/www.iab-weimar.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Institut f\u00fcr Angewandte Bauforschung (IAB) Weimar<\/a> sowie das <a href=\"https:\/\/hs-nordhausen.de\/forschung\/thiwert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Th\u00fcringer Innovationszentrum Wertstoffe (ThIWert) an der Hochschule Nordhausen<\/a>. Mit rund 300 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen in diesen Einrichtungen verf\u00fcgt Th\u00fcringen \u00fcber eine deutschlandweit einmalige Forschungsdichte in diesem Bereich. Kernthemen sind etwa die Erforschung alternativer Baustoffe, die Entwicklung von R\u00fcckf\u00fchrungskonzepten und Recyclingverfahren, das Einsparen z.B. von Gips durch neue hybride Bauprodukte und die Funktionalisierung von Werkstoffen und Bauteilen sowie die natur- und landschaftsgerechte Gestaltung der Bergbaufolgelandschaften. \u201eTh\u00fcringen verf\u00fcgt als wichtigstes Gipsabbaugebiet in Deutschland \u00fcber praktische Expertise und hat in Nordhausen (Recycling) und Weimar (Ersatzbaustoffe) in den vergangenen Jahren erhebliche Forschungskompetenzen aufgebaut\u201c, so Tiefensee. Im Rahmen des 2020 aufgelegten <strong>Ma\u00dfnahmenpakets \u201eInnovationspotenzial\u201c<\/strong> stellt das Land 6 Millionen Euro bereit, um den Forschungsverbund weiter zu st\u00e4rken. Die H\u00e4lfte der Mittel flie\u00dft in die vier kooperativen Forschungsvorhaben; weitere drei Millionen Euro stehen f\u00fcr ben\u00f6tigte Forschungsfl\u00e4chen an der Hochschule Nordhausen zur Verf\u00fcgung. Hierbei ist geplant, bereits f\u00fcr das Th\u00fcringer Innovationszentrum Wertstoffe\u201c (ThIWert) angemietete Fl\u00e4chen zu erwerben.<\/p>\n<p>Das Land habe bereits fr\u00fchzeitig in die Forschung investiert, um die Wertstoffwende voranzutreiben und etwa beim Gipsrecycling eine Vorreiterrolle einzunehmen, so Tiefensee. Seit 2018 entwickelt und testet das mit 6,5 Millionen Euro gef\u00f6rderte \u201eTh\u00fcringer Innovationszentrum Wertstoffe\u201c (ThIWert) an der Hochschule Nordhausen in Kooperation mit der Bauhaus-Universit\u00e4t sowie dem Institut f\u00fcr Angewandte Bauforschung (IAB) in Weimar Technologien f\u00fcr eine nachhaltige Wertstoff- und Kreislaufwirtschaft. In diesem Kontext konnten auch diverse F\u00f6rdermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Bundes \u2013 u.a. bei der BMBF-Initiative \u201eWIR! Wandel durch Innovation in der Region\u201c f\u00fcr das B\u00fcndnis \u201e<a href=\"https:\/\/www.innovation-strukturwandel.de\/de\/2256.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Gipsrecycling als Chance f\u00fcr den S\u00fcdharz<\/a>\u201c \u2013 eingeworben werden. Auf einem erfolgreichen Weg im Rahmen der zweiten WIR-F\u00f6rderrunde befindet sich das von MFPA Weimar koordinierte B\u00fcndnis Ressourcenmanagement f\u00fcr nachhaltiges Bauen \u201e<a href=\"https:\/\/www.renatbau.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">renat-BAU<\/a>\u201c. Das Vorhaben wurde bisher f\u00fcr die Konzeptphase ausgew\u00e4hlt und bewirbt sich nun f\u00fcr die F\u00f6rderung der Umsetzungsphase. \u201eDiese Bundesf\u00f6rderungen hebeln die Landesinvestitionen um ein Vielfaches\u201c, so Tiefensee.<\/p>\n<\/div>\n<p><!-- Info-Box unter Praxispartner Duales Studium - Praxis Plus --> <\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<p>    <\/main><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>02.07.2021 Medieninformation des Th\u00fcringer Ministeriums f\u00fcr Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft vom 30. 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