Forschung

Beratung zur Energieeffizienz und Energienutzung

Energie stellt nicht nur für die klassischen energieintensiven Produktionsprozesse einen immer wichtigeren Kostenfaktor dar. Für viele weitere Branchen aus Industrie und Gewerbe sind die Energiekosten neben den eigentlichen Arbeitskosten zu einem gleichwertigen Standortfaktor geworden.

Die Einbindung von Strom aus erneuerbaren Energien in Produktionsprozesse ist dabei stark von dem Produktionsprozess selbst abhängig. Fragestellungen wie beispielweise die zeitliche Dynamik und Flexibilität des Produktionsprozesses, Einsatzmöglichkeiten von Kraft-Wärme-Kopplung oder das Vorhandensein geeigneter Standorte für Energieerzeugungsanlagen und/oder Netzinfrastruktur bestimmen den erreichbaren Eigenerzeugungsanteil.

Das in.RET begleitet in diesem Zusammenhang Produktionsbetriebe und gegebenenfalls Haushalte bei dem Aufbau einer regenerativen Strom- und Wärmeversorgung, die beispielsweise mit der Errichtung von Windkraftanlagen und einer entsprechenden Hochspannungsübertragungsleitung sowie der Nutzung des vorhandenen Verteilnetzes erfolgen kann. Auf diese Art besteht neben dem Bezug von deutlich günstigerer Energie die Möglichkeit einer lokalen bzw. kommunalen Beteiligung am jeweiligen Projekt. Die Vorteile für den Produktionsbetrieb liegen in der notwendigen Kostensicherheit sowie der zunehmend von den Kunden gewünschten umweltgerechten "grünen" Produktionsweise. Je nach Standort und den spezifischen Bedürfnissen der Unternehmen werden neben der Windkraft alle weiteren regenerativen Energiequellen sowie Einsparpotentiale in Betracht gezogen.