Forschung

Unsere Arbeitsweise bei den Paargesprächen

In Paargesprächen mit einem Beratungsteam, gilt es zunächst einen Verständigungsprozess anzustoßen, in dem die Partner ihre verschiedenen Bedürfnisse, Ängste und Befürchtungen zum Ausdruck bringen und gemeinsam klären können.

Wir heben gemeinsam mit Ihnen Ihren Erfahrungsschatz als Paar, schauen, was Sie gemeinsam bereits bewältigt haben und bauen innerhalb der Gespräche hierauf auf.

Wir bieten Ihnen innerhalb einer vertrauensvollen Atmosphäre ein breites Fachwissen und unterstützen Sie bei der Überwindung Ihrer Schwierigkeiten und der Suche nach Lösungen.

Was hat das nun mit Forschung zu tun?

Das Besondere an den Paargesprächen

Zu Beginn jeder Sitzung werden Sie gebeten, eine kurze Selbsteinschätzung über Ihr Befinden zu geben. Am Ende jeder Therapiesitzung werden Beratende und BeraterInnen um eine persönliche Beurteilung der Qualität des Gesprächs gebeten. Alle Therapiesitzungen werden – wie auch an vielen Beratungsstellen üblich - auf Video aufgezeichnet. Weiterhin werden die Beratendenund die TherapeutInnen in einigen Sitzungen (ca. zweite und fünfte) Geräte zur Messung der Reaktionen des vegetativen Nervensystems tragen (Herzschlag). Die Messungen verursachen keine Schmerzen und sind ungefährlich. Nach diesen Sitzungen zur Messung werden alleTeilnehmenden einzeln zu einem Interview gebeten.

Ziele dieser Forschung

Wir beforschen, welche Rolle das vegetative Nervensystem bei bedeutsamen Momenten innerhalb eines Therapiegesprächs spielt. Dabei werden alle Teilnehmenden (Paare und TherapeutInnen) untersucht. Wir analysieren, wie sich das Paar und TherapeutInnen im Gespräch aufeinander einstimmen und wie diese Abstimmung an den Reaktionen des vegetativen Nervensystems sichtbar wird.

Anonymität ist gesichert!

Die Teilnahme an dem Forschungsprojekt ist absolut freiwillig. Sie haben in jeder Phase des Projekts das uneingeschränkte Recht, die Untersuchung abzulehnen oder ihre Teilnahme zu begrenzen. Alle Untersuchungsvereinbarungen und –berichte sind vertraulich. Nur die Teilnehmenden selbst sowie die Mitglieder des Forschungsteams erhalten Zugang zu den persönlichen Daten. In Berichten und Veröffentlichungen werden alle Ergebnisse so dargestellt, dass eine Identifizierung der einzelnen Teilnehmenden nicht möglich ist. Während der Studie haben Sie jederzeit das Recht, weiterführende Informationen über die Studie zu erhalten. Diese Forschung wird von der Ethikkommission der Friedrich-Schiller-Universität gutachterlich begleitet.