Forschung

1. Symposium - "Depression - Familie und Arbeit"

Unter der Schirmherrschaft der ehemaligen Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit wurde am 16. Oktober 2013 das Eröffnungssymposium des ISRV zum Thema „Depression – Familie und Arbeit“ durchgeführt.


Depressive Störungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und führen meist zu einer schwerwiegenden individuellen Belastung mit weitreichenden psychosozialen Folgen. Depressive Störungen haben eine hohe individuelle Bedeutung, da diese Erkrankung ins Zentrum des Wohlbefindens und der Lebensqualität zielt. Auch das soziale Umfeld, insbesondere die Familie, ist häufig erheblich mit betroffen. In der Arbeitswelt ist das Phänomen betroffener MitarbeiterInnen ebenso weit verbreitet. Gleichzeitig zählen Stigmatisierungen zu häufigen Lebenserfahrungen der Betroffenen und ihrer Familien.


Vor diesem Hintergrund verfolgte das Eröffnungssymposium des ISRV (Institut für Sozialmedizin, Rehabilitationswissenschaften und Versorgungsforschung) das Ziel, für die gesellschaftlichen, sozialen und individuellen Auslöser und Auswirkungen depressiver Erkrankungen und deren Mehrdimensionalität vertiefend zu sensibilisieren.


Darüber hinaus war ein weiteres Anliegen der Veranstaltung, die Tätigkeit des ISRV, welches am 22.01.2013 durch Professorinnen und Professoren sowie Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des Studienbereiches Gesundheits- und Sozialwesen der Fachhochschule Nordhausen feierlich ins Leben gerufen wurde, einem größeren Publikum vorzustellen.

Die einzelnen Beiträge des Symposiums sind in der ISRV-Reihe unter dem Titel

Bassler, M., Steffens, M. (Hrsg.): Depression – Familie und Arbeit. Gesellschaftliche und individuelle Auslöser und Auswirkungen einer der häufigsten psychischen Erkrankungen. Unter Mitarbeit von Borbe, C., Jendricke, V., Probst, J. und Urbanek, J., Frankfurt a. M., Referenz-Verlag, 2015

veröffentlicht worden.

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