Neuigkeiten aus dem Schülerforschungszentrum

Neue Lernkonzepte am Schülerforschungszentrum

Während der bereits länger anhaltenden Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie, konnten aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen am Schülerforschungszentrum der Hochschule Nordhausen leider keine Schülerinnen und Schüler vor Ort begrüßt und betreut werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schülerforschungszentrums haben die Zeit jedoch u.a. für die Konzipierung neuer Projekte am Schülerforschungszentrum genutzt.

Mit fachlicher Unterstützung des InRET (Institut für Regenerative Energietechnik), sowie finanzieller Unterstützung der TU Ilmenau, wurde im MINT-Bereich eine Erweiterung für interessierte Schülerinnen und Schüler im Themenbereich Photovoltaik - Strom aus Sonnenlicht entwickelt. Es handelt sich um eine Möglichkeit, mithilfe des Micro Controllers Arduino ein Programm zu erstellen, mit dem der MPP (Maximum Power Point) einer Solarzelle ermittelt werden kann. Durch die Nutzung des MPP können Solaranlagen die maximale elektrische Leistung abgeben und somit effizient arbeiten. Schülerinnen und Schüler können hier optimal Kreativität und Interesse an technischen Fragestellungen entwickeln und einbringen.

Das neue Konzept MPP einer Solarzelle ist eine hervorragende Erweiterung für bereits genutzte Photovoltaik-Koffer am Schülerforschungszentrum. Schülerinnen und Schüler können mit dem Programmieren der Micro Controller Arduino (inkl. der zugehörigen Open Source Software), einem Grundwissen der Elektrizitätslehre und Interesse an Fragestellungen der Erneuerbaren Energien (speziell Photovoltaik) bei diesem Projekt verschiedene MINT-Themenfelder vereinen.

Praxisorientierte MINT-Projektwoche im Schülerforschungszentrum Nordhausen

Im Zeitraum vom 03. bis 09.12.2019 nahm die Klassenstufe 9 des Kyffhäuser Gymnasiums an einer praxisorientierten MINT-Projektwoche im Schülerforschungszentrum Nordhausen teil. Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene MINT-Themenfelder zu erhalten. Erste Berührungspunkte mit der späteren Studien- und Berufswelt können hier zwanglos gesetzt und individuelle Interessenschwerpunkte gefestigt und konkretisiert werden.

Im umfangreichen Angebotsrepertoire waren folgende Programmpunkte inbegriffen, mit denen sich die Schülergruppen abwechselnd einen Tag lang intensiv beschäftigten: Elektrotechnik, regenerative Energietechnik, Umwelt- und Recyclingtechnik, Geotechnik und Computerkonstruktion.

Verschiedene im Fach stehende Anleiter brachten den Schülerinnen und Schülern theoretische Grundlagen und besonders praktische Aspekte nah. So standen u.a. Löten, Versuche mit Windkraft-Experimentierkoffern und das Programmieren auf dem Wochenprogramm.

Die Projektwoche wurde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit gefördert.

MINT-Projektwoche im Schülerforschungszentrum an der Hochschule Nordhausen

Vom 26.09. bis zum 02.10.2019 nahmen rund 60 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 und 11 verschiedener Nordhäuser Gymnasien an der MINT-Projektwoche, organisiert durch das Schülerforschungszentrum der Hochschule Nordhausen, teil. Dabei hatten sie die Möglichkeit, in den wissenschaftlichen Alltag einzutauchen und sich ihre spätere berufliche Zukunft genauer vorzustellen.

Dafür wurden ihnen sechs Kurse angeboten: Informationstechnologie, Elektrotechnik, regenerative Energien, Umwelt- und Geotechnik und Computerkonstruktion.

Wie schon in den vorherigen Projektwochen, war es den Organisatoren besonders wichtig, dass der Praxisanteil möglichst hoch ausfällt. So durften die Schülerinnen und Schüler mit Lötkolben und Mikroskopen arbeiten, sich im Programmieren von Robotern üben und ph-Tests durchführen.

Die Projektwochen werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit gefördert.

Wie Brände entstehen können l Projekttag mit der Jugendfeuerwehr Altengottern

Am 06.07.2019 veranstaltete die Jugendfeuerwehr Altengottern in Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum der Hochschule Nordhausen einen Projekttag zum Thema Brände. Dabei demonstrierten Chemielehrer Karsten Michel und Jugendwart Heiko Krummbein anschaulich, wie gefährlich ein Gasbrand ist, erklärten, wie er entstehen kann und wie bei Austritt von Gasen zu handeln ist.

Die zweite Station an diesem Tag waren Ölbrände. Die riesige Stichflamme, welche beim Löschen von brennendem Öl mit Wasser entstand, beeindruckte sichtlich. Auch hier wurde umfangreich über Brandursachen und richtige Brandbekämpfung gesprochen.