Hochschule

Chronik der HSN

Eigentlich beginnt die Geschichte der Hochschule Nordhausen im Jahre 1906....

1906 beschließt der Sächsische Provinziallandtag die Errichtung einer Landeserziehungsanstalt auf dem Gelände des Weinbergs. Der Bau wird 1910 fertiggestellt und der Nutzung übergeben. Von 1914 bis Kriegsende wird die Einrichtung als Lazarett genutzt, ebenso wie im II. Weltkrieg. Durch den Bombenangriff auf Nordhausen im April 1945 wird ein Teil der Gebäude zerstört oder beschädigt.

1951 wird auf dem Gelände des Weinbergs die "Fachschule für Landwirtschaft" eröffnet, die 1952 mit der Ausbildung von Ingenieuren beginnt. Im Jahre 1956 erhalten die ersten 62 Ingenieure feierlich ihr Diplom. Seit 1961 sind auch ausländische Studenten zum Studium an der Ingenieurschule zugelassen.

1979 wird das Studienkolleg als Abteilung der Ingenieurschule eröffnet mit dem Ziel, Ausländer auf ein Hochschulstudium vorzubereiten. Seit 1979 gibt es auch den Studentenkeller, der sich im Westflügel des Mensagebäudes befand.

Nach der Wiedervereinigung 1990 wird die Ingenieurschule Nordhausen Mitglied im Interessenverband "Fachhochschule Thüringen". Die Fachhochschulen in Erfurt, Jena und Schmalkalden werden 1991 gegründet. Der Landeshochschulplan legt 1992 fest, dass der Bedarf an weiteren Fachhochschulen besonders in Nordthüringen überprüft werden soll. Im Dezember 1995 nimmt eine Strukturkommission im Auftrag der Landesregierung ihre Tätigkeit auf, um den besten Standort für eine Nordthüringer Fachhochschule zu ermitteln. Mit dem Weinberg in Nordhausen bietet sich eine ideale Liegenschaft, und auch die Stadt erweist sich als geeigneter Hochschulstandort.

1996 entscheidet sich die Strukturkommission einstimmig für Nordhausen als jüngsten Hochschulstandort in Thüringen. Und so nimmt die Geschichte der Fachhochschule Nordhausen ihren Lauf...