{"id":621,"date":"2023-08-07T07:43:12","date_gmt":"2023-08-07T05:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/hsnordhausen.artemis.wpspace.me\/science-blog\/noch-ein-test-5-2-2\/"},"modified":"2025-01-21T12:23:08","modified_gmt":"2025-01-21T11:23:08","slug":"warum-lehnen-konsumentinnen-und-konsumenten-innovationen-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hs-nordhausen.de\/science-blog\/en\/warum-lehnen-konsumentinnen-und-konsumenten-innovationen-ab\/","title":{"rendered":"Warum lehnen Konsumentinnen und Konsumeten Innovationen ab?"},"content":{"rendered":"
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Haben Sie sich jemals gefragt, warum einige bahnbrechende Innovationen, trotz ihres Potenzials, vom Markt abgelehnt werden? Die Antwort darauf liegt oft nicht in der Innovation selbst, sondern in der Reaktion der Konsumentinnen und Konsumenten auf diese neuen Produkte. In einer umfassenden Studie untersuchen Jan Millemann, Professor f\u00fcr Digitalisierung und digitales Marketing an der HS Nordhausensowie seine Co-Autorinnen und Co-Autoren Sven Heidenreich undSlawka Jordanow die Gr\u00fcnde und Mechanismen hinter der Ablehnung von Innovationen durch Konsumentinnen und Konsumenten. Ihre Ergebnisse bieten wertvolle Einblicke f\u00fcr Unternehmen, die bestrebt sind, die Erfolgschancen ihrer neuen Produkte zu maximieren.<\/p>\n\n\n\n

Die Natur der Ablehnung: tempor\u00e4r vs. kontinuierlich<\/h4>\n\n\n\n

Die Forschenden unterscheiden in ihrer Untersuchung zwischen tempor\u00e4rer und kontinuierlicher Ablehnung von Innovationen. Tempor\u00e4re Ablehnung bedeutet, dass Konsumentinnen und Konsumenten ein neues Produkt zun\u00e4chst ablehnen, aber offenbleibt, ob sie es in der Zukunft annehmen. Im Gegensatz dazu steht die kontinuierliche Ablehnung, bei der das neue Produkt dauerhaft abgelehnt und auch zu keinem sp\u00e4teren Zeitpunkt akzeptiert wird.<\/p>\n\n\n\n

Diese Unterscheidung ist wichtig, da sie Unternehmen erm\u00f6glicht, unterschiedliche Strategien zur \u00dcberwindung dieser Barrieren zu entwickeln. Tempor\u00e4re Ablehnung kann oft durch weitere Informationen und Nachbesserungen \u00fcberwunden werden, w\u00e4hrend kontinuierliche Ablehnung tiefere strukturelle Ver\u00e4nderungen oder Neupositionierungen erfordern k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Um beide Arten von Ablehnungsverhalten – tempor\u00e4ren und kontinuierlichen Ablehnungen – <\/strong>und ihre zugrundeliegenden psychologischen Prozesse zu beleuchten, wurde ein Mixed-Methods-Ansatz angewendet, der qualitative und quantitative Forschungsmethoden kombiniert:<\/p>\n\n\n\n