Studium & Lehre

Exkursionen

Hin und wieder besteht im Rahmen des Studiums auch Gelegenheit zur Teilnahme an einer Exkursion. So wurden im Jahr 2008 Europäische Institutionen in Brüssel und Luxemburg besucht. Dabei stand auch ein Besuch beim Präsidenten des Europäischen Parlaments, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, auf dem Programm. Der protokollarisch höchste Repräsentant Europas ließ es sich nicht nehmen, mit den 50 Thüringer Studierenden aktuelle Themen aus der EU zu diskutieren. Auf ihrer Exkursion besuchten die Studierenden noch weitere EU-Institutionen, wie die EU-Kommission, den Ausschuss der Regionen in Brüssel und den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg.

Im Jahr 2009 führte eine Exkursion in die Bundeshauptstadt Berlin. Dort wurden Bundestag und Bundesrat besichtigt. Die Studierenden erhielten Einblick in die Arbeitsweise der Abgeordneten sowie jeweils eine Führung durch die historischen Gebäude. Es wurden die Reste der Berliner Mauer und einige wichtige Punkte der Berliner Geschichte aufgesucht. Sehr interessant und anschaulich war auch die Ausstellung zur Parlamentgeschichte im deutschen Dom. Die Studierenden waren herzlich willkommen in zwei Ministerien und informierten sich dort über aktuelle Themen. Im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ging es um Public Private Partnerships. Im Bundesministerium des Innern wurde über aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet „Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung“ informiert und diskutiert. Abgerundet war das Programm mit einer gemütlichen Speerundfahrt durch Berlin und dem Besuch einer Vorstellung im Theater des Westens, im Quatsch Comedy Club oder im BLUEMAX-Theater am Potsdamer Platz.

Im Jahr 2010 führte eine Exkusion nach Frankfurt am Main. In der Bankenmetropole wurden die Europäische Zentralbank, die Frankfurter Wertpapierbörse, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und das Prüfungsamt des Bundesrechnungshofs besucht. Ein Abstecher führte die Studierenden zum Hessischen Landesamt für Verfassungsschutz in Wiesbaden. Abgerundet wurde das Programm durch eine Stadtführung in Frankfurt, die Besichtigung des Campus der Universität und den Besuch des Goethe-Hauses.

Als nächstes führte eine Exkursion nach Bonn. In der Bundesstadt standen ein Vortrag mit Diskussion zur Hochschulpolitik im Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie ein Vortrag mit Diskussion zum Beteiligungsmanagement im Rathaus der Stadt auf dem Programm. Zudem wurde das Haus der Geschichte besucht. Eine Stadtführung führte die Gruppe entlang des „Weges des Demokratie“. Im nahe gelegenen Köln hatten die Studierenden einen Termin im Bundesverwaltungsamt, um sich über dessen Arbeit zu informieren.

Im Jahr 2015 ging es nach Leipzig und Dresden. Während in Leipzig dem Bundesverwaltungsgericht ein Besuch abgestattet wurde, standen in Dresden Besuche des Sächsischen Landtags, des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen, des Sächsischen Sozialministeriums und einer kommunalen Beratungsgesellschaft sowie eine Führung durch die Altstadt auf dem Programm. Am letzten Tag der Exkursion besuchten die Studierenden den Geschäftsbereich Finanzen und Liegenschaften im Rathaus der Landeshauptstadt und hatten dort ein Gespräch mit dem zuständigen Bürgermeister und der Leiterin der Stadtkämmerei.

Auch im Jahr 2017 bestand wieder die Chance, an einer Exkursion teilzunehmen. Das Ziel in diesem Jahr war Brüssel, der Hauptsitz der Europäischen Union. Die Studierenden erhielten durch Herrn Jakob von Weizsäcker, ein Abgeordneter im Europäischen Parlament, einen Überblick über aktuelle Themen und die Arbeit eines Abgeordneten. Eine Stadtführung gab eine Einsicht über die Stadt, dessen historische Bedeutung und das Leben außerhalb des Europäischen Viertels. Die Stadtführung endete am Atomium, ein übrig gebliebenes Kunstwerk der Expo 1958. Weiterhin besuchten die Studierenden den Europäischen Rat und die Landesvertretung Thüringen und erfuhren viel über die Arbeit in den verschiedenen Institutionen.