Für Menschen mit Depression - gegen Ausgrenzung

Interdisziplinäres Projekt

aktuelle Mitglieder
Projektlogo

Wir stelllen uns vor!

Wir sind Studierende der Hochschule Nordhausen der Studiengänge Gesundheits- und Sozialwesen, Heilpädagogik und Sozialmanagement. Ausgehend von der zunehmenden Bedeutung und Wahrnehmung der Erkrankung Depression führen wir ein interdisziplinäres Projekt „Für Menschen mit Depression - gegen Ausgrenzung“ durch. Durch unser Engagement möchten wir erreichen, dass Menschen mit Depression mehr Aufmerksamkeit erfahren. 

Aktuell

NNZ-Artikel zur Informationsveranstaltung am 07.Juni: "Reiß dich mal zusammen..."

Radio-Beitrag: "Hilfsangebote bei Depressionen"

 

 

 

 

 

 

Depression - eine Krankheit mit vielen Gesichtern

„Wenn der Mensch keine Kraft mehr hat, ist es wie ein Baum ohne Blätter…“

Gemäß statistischer Erwartung leben allein in Nordhausen ca. 2.500 Menschen mit Depression. Diese Erkrankung wird oft unterschätzt und zwischen fehlender Motivation und Erkältung eingeordnet. Dabei kann es jeden treffen, unabhängig von Beruf, Alter und sozialem Stand. Aber sie ist behandelbar! Depression ist keine „Einbildung“, sondern eine sehr häufige und Leid bringende Erkrankung, gegen die angegangen werden kann.

Typische Symptome

•    fehlendes Interesse/Freude an normalen Aktivitäten
•    sozialer Rückzug
•    Schlafstörungen
•    Veränderung des Appetits
•    fehlende Energie
•    Schuldgefühle
•    geringes Selbstbewusstsein
•    Konzentrationsschwierigkeiten
•    Unentschlossenheit
•    wiederkehrende Gedanken über Tod und Suizid

Was wir erreichen wollen

Die Stille zum Sprechen bringen

Wir möchten mit unserem Engagement ein Sprachrohr für die Betroffenen sein.

Wir hoffen, wir können mit unserem Projekt dazu beitragen, eure Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken und die Betroffenen gegen Ausgrenzung zu unterstützen. 

Denn wer an Depressionen und Ängsten leidet, befindet sich nicht selten in einer sozialen Isolierung. Die Isolierung gilt es aufzubrechen. Der erste Schritt ist die Aufklärung und das Aufsuchen von Hilfen.  Dabei liegt es uns besonders am Herzen, Menschen mit dieser Erkrankung zu ermutigen sich nicht zu verkriechen, sondern offen darüber zu reden und Hilfe zu suchen um Kontakt zu haben und wieder Verbindung zum Leben zu bekommen.

Ziel des Projektes ist eine verbesserte Lebenssituation Betroffener und ihrer Familien in der Region. In einem ersten Schritt sind bereits Netzwerkausbau, Entwürfe geeigneter Informationsmaterialien und eine erste Situationsanalyse gemeinsam mit unterschiedlichsten Personen und Institutionen erfolgt. In Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern werden die Verbreitung von Informationsmaterialien, Herstellung von interaktiven Kontakten zu Betroffenen, sowie Stärkung der Selbsthilfe die nächsten Ziele sein. 

Depression - kindgerecht erklären

Viele Kinder ziehen sich in sich zurück, wenn es Probleme in der Familie gibt. Veränderungen jeder Art bemerken sie sehr früh und reagieren mit Unsicherheit und Angst darauf. Kinder beziehen vieles auf sich, wenn ihnen die Situation nicht kindgerecht erklärt wird. Oft verbergen sie ihre wahren Gefühle. Sie zeigen sich nach außen stark, sind innerlich jedoch schwach. Zu wissen, dass die Krankheit der Eltern nichts mit ihnen zu tun hat, wirkt entlastend auf die Kinder. Im Vergleich mit anderen Kindern, haben Töchter und Söhne depressiv erkrankter Eltern ein höheres Risiko später selbst einmal an Depression zu erkranken. Das Wichtigste für Kinder ist eine stabile Beziehung zu einer Bezugsperson und das sie nicht im Unklaren gelassen werden.

Kinderdepression

Eine Depression zu erkennen ist schwer. Bei Kindern und Jugendlichen ist es noch einmal komplizierter. Die Symptome sind überwiegend gleich, jedoch oft hinter anderen körperlichen Beschwerden verborgen. Erste Anzeichen können sein, dass das Kind oder der Jugendliche seine alltäglichen Aufgaben und Hobbies vernachlässigt, negative Äußerungen über das Leben gibt oder übermäßigen Alkohol- oder Drogenkonsum tätigt. In diesen Fällen sind vertrauensvolle Gespräche unter vier Augen wichtig. Oft werden diese abgelehnt, doch es ist wichtig sie immer wieder anzubieten. Ein strukturiertes und geborgenes Umfeld kann helfen, positive Gedanken und Kraft zu erhalten.

Anlaufstellen

IP–Depression
Weinberghof 4
99734 Nordhausen    

E-mail: ip-depressionfh-nordhausen.de

Facebook: Hier findet ihr aktuelle Veranstaltungen und Bilder zum Thema Depression

www.facebook.com/fuermenschenmitdepressionengegenausgrenzung

In Zusammenarbeit mit:

Dr. Bettina Wilms 
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Erwachsenenalters
Südharz Klinikum Nordhausen gGmbH

Prof. Dr. Philip Heiser
Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kinder und Jugendalters
Südharz Klinikum Nordhausen gGmbH

Dipl.Med. Ingrid Francke/ Amtsärztin 
Dipl.Med. Jana Franke/ Sozialpsychiatrischer Dienst
Fachbereich Gesundheitswesen
Landratsamt Nordhausen

Dipl. Sozialpäd. (FH) Frau Seeboth
Integratives Zentrum Nordhausen
"LISA" Lebensweltorientiertes Integrativ-Stabilisierendes Angebot
Psychosoziale Gesundheitsstabilisierung 
HORIZONT e. V. Nordhausen

Downloads

Live-ChatLIVE - CHAT für
Studieninteressenten