17. August 2026


Umfangreiche Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen abgeschlossen

Drei Männer in neuer Mensa.
v. l. n. r.: Herr Prof. Dr. Jörg Wagner, Präsident der Hochschule Nordhausen, Herr Torsten Schubert, Geschäftsführer des Studierendenwerks Thüringen, sowie Herr Prof. Dr. Steffen Teichert, Thüringer Wissenschaftssekretär, bei der Eröffnung in der Mensa Weinberghof (Foto: Studierendenwerk Thüringen)

Die Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen der Mensa Weinberghof auf dem Campus in Nordhausen sind abgeschlossen und die erneuerte Mensa wurde am 14. August 2026 offiziell eingeweiht. Ziel der Baumaßnahmen war es, die Sitzplatzanzahl zu erweitern. Damit wurde darauf reagiert, dass die Mensa zur Mittagszeit bzw. zu „Stoßzeiten“ oft ihre Kapazitätsgrenzen erreichte. Vor der Baumaßnahme hatte die Mensa Weinberghof 216 Plätze, jetzt können 400 Gäste einen Platz finden.

Im Bestandsgebäude wurde der Fußboden saniert, die Essensausgabe funktional erweitert und verbessert. Eine neue Wegeführung ermöglicht, dass sich die Gäste weniger „in die Quere“ kommen. „Von meinem Büro aus konnte ich in der Vergangenheit die Warteschlange, die legendäre Warteschlange, sehen, die sich vor der Mensa bildete, und damit einschätzen, ob sich ein Gang in die Mensa überhaupt lohnt. Die Situation ist jetzt viel besser. Jetzt lohnt sich das Essengehen immer“, sagt Prof. Dr. Jörg Wagner, Präsident der Hochschule Nordhausen.

An dieses Bestandsgebäude wurde ein neuer Zweigeschosser angebaut. Neben neuen Sitzmöglichkeiten sind darin auch eine Geschirrrückgabe mit angrenzender Geschirrspüle sowie ein Technikbereich angeordnet. Neue Sanitäranlagen sind entstanden. Zwischen der Mensa des Studierendenwerks Thüringen und dem Audimax der Hochschule Nordhausen ist ein neugestalteter Innenhof entstanden.

Die Bauarbeiten kosteten insgesamt 3,5 Mio. Euro. Die Summe wurde vollständig vom Freistaat Thüringen übernommen. „In der Zeit des Studierens dreht sich das Leben um einige zentrale Orte: den Hörsaal, den Seminarraum, den eigenen Schreibtisch und die Bibliothek. Die Mensa gehört auch dazu; sie macht einen Campus erst zum Campus. Hier trifft man sich, redet, tauscht sich aus. Umso mehr freue ich mich, dass es in der Nordhäuser Mensa dafür ab sofort wieder mehr Raum gibt. Denn gute Studienbedingungen entstehen nicht nur über das Wissen, das im Studium vermittelt wird, sondern auch über die Orte auf dem Campus“, sagt der Thüringer Wissenschaftsstaatssekretär Prof. Dr. Steffen Teichert.

Auch Torsten Schubert, Geschäftsführer des Studierendenwerks Thüringen, betont, wie wichtig die Mensa für das Campusleben ist: „Uns geht es darum, für Lebensqualität auf dem Campus zu sorgen. Deswegen nutzen wir den Anbau, um auch außerhalb der Mensa-Öffnungszeiten einen Aufenthaltsort zu schaffen.“ In Kürze, spätestens ab dem Wintersemester 2026/2027, wird das neue Gebäude von 7 bis 20 Uhr offenstehen, Automaten mit Getränken und Snacks sollen ebenso folgen. „Wir wissen, wie es Studierenden hilft, einen Ort zum Lernen und Zusammenkommen zu haben.“

Baubeginn war im Februar 2023. Die gesamte Bauzeit blieb die Küche in Betrieb. Eine durchgängige Versorgung war damit sichergestellt und ein Provisorium, zum Beispiel eine Versorgung im Zelt, konnte vermieden werden. Um die Sanierung des alten Speisesaals während des laufenden Betriebs der Mensa zu ermöglichen, wurde im neuen Gebäudeteil eine temporäre Ausgabe genutzt. Der Durchgang zwischen beiden Gebäudeteilen wurde verschlossen und geschützt, sodass keine Stoffe, wie beispielsweise Staub, in die für die Essensausgabe genutzten Bereiche gelangen konnten.

„Rührei mit Rahmporree und Petersilienkartoffeln“, „Rote-Bete-Puffer mit Spinatsoße“ und „Hähnchenknusperschnitzel mit Kartoffelsalat“ sind einige der Gerichte, die in den nächsten Tagen auf dem Speiseplan stehen. Informieren Sie sich gern online über den gesamten Speiseplan und kommen Sie gern in der Mensa Weinberghof vorbei.

 

(Quelle: Studierendenwerk Thüringen)


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