28. August 2026


Nordhausen, 28.08.2026. Thüringens Sozialministerin Katharina Schenk hat gestern die Hochschule Nordhausen (HSN) besucht, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der Hochschulsozialarbeit zu machen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand das Nordhäuser Modellprojekt, das sich der psychischen Gesundheit Studierender widmet.

Gruppenfoto vor einer Bildungseinrichtung
v.l.: Conny Sander, Prof. Dr. Cordula Borbe, Sozialministerin Katharina Schenk, Prof. Dr. Jörg Wagner, Prof. Dr. Maik Arnold (Foto: Katrin Mönch)

Hochschulpräsident Prof. Dr. Jörg Wagner begrüßte die Ministerin und führte in den Termin ein. Anschließend erläuterte Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Cordula Borbe, das Konzept der Hochschulsozialarbeit als präventive Brücke zwischen sozialer Unterstützung und gesundheitlicher Versorgung. Mit dem Nordhäuser Modellprojekt sei eine in dieser Form einzigartige Möglichkeit entstanden, sich frühzeitig und niedrigschwellig der psychischen Gesundheit von Studierenden anzunehmen. Conny Sander, Leiterin der Hochschulsozialarbeit, präsentierte die operative Arbeit und die Zwischenevaluationsergebnisse.

Im Rahmen des Termins stellten Prof. Dr. Maik Arnold und Prof. Dr. Cordula Borbe der Ministerin zudem persönlich das ESF+-geförderte Projekt WORT Nord, das sich der Bindung internationaler Absolventinnen und Absolventen an die Region Nordthüringen widmet.

Bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Hochschulsozialarbeit zeigte sich die Sozialministerin mit großem Interesse an den Angeboten vor Ort. Im anschließenden Gespräch entwickelte sie gemeinsam mit den Verantwortlichen konstruktive Vorschläge für mögliche Wege der Weiterförderung des Projekts.

„Es war ein sehr erfrischender Dialog, geprägt von guten, durchdachten Fragen und echtem Interesse an unserer Arbeit“, resümierte Prof. Dr. Cordula Borbe im Anschluss an den Besuch.

Die Hochschule Nordhausen sieht in dem Besuch ein wichtiges Signal für die Anerkennung der Hochschulsozialarbeit als integralen Bestandteil der studentischen Gesundheitsförderung und hofft auf eine Fortführung des konstruktiven Austauschs mit dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.


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