Home | Hochschule Nordhausen beruft Antisemitismusbeauftragte – Für Schutz, Solidarität und Sensibilisierung
2. Juni 2025
Die Hochschule Nordhausen hat erstmals eine Antisemitismusbeauftragte berufen. Mit dieser neu geschaffenen Funktion setzt die Hochschule ein klares Zeichen gegen jede Form von Judenfeindlichkeit und für eine offene, diskriminierungssensible Hochschulkultur.
„Jüdisches Leben ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 oft unsichtbar – auch an Hochschulen“, sagt Prof.in Dr. Cordula Borbe, die erste Antisemitismusbeauftragte an der Hochschule Nordhausen. „Diese Unsichtbarkeit isoliert. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, die Hochschule zu einem Ort der Begegnung zu machen, an dem sich alle sicher fühlen dürfen und niemand ihre oder seine Herkunft leugnen muss.“
Die Antisemitismusbeauftragte ist Ansprechpartnerin für Studierende und Beschäftigte, berät bei Vorfällen und wirkt an der Entwicklung präventiver Maßnahmen mit. Zudem wird sie Bildungsformate initiieren, um Wissen über jüdische Geschichte und Gegenwart zu stärken und antisemitischen Denk- und Handlungsmustern entgegenzuwirken.
„Antisemitismus ist kein Thema der Vergangenheit oder einzelner Hochschulen – er betrifft uns alle im Hier und Jetzt“, betont die Hochschulleitung. „Die Berufung der Beauftragten ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Schutz, Solidarität und Sensibilisierung.“
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