Home | 1-1: Das Beichtmobil – Proaktive Bedarfsanpassung der katholischen Kirche
Marketing-Lehrbuch, Kapitel 1
Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen des Marketing → Produktspezifische Besonderheiten → Besonderheiten des Non-Profit-Marketing (Kapitel 1.3.5)
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Auch einige Organe der katholischen Kirche betreiben Marketing, indem sie ihre „Produkte“ an den vorherrschenden Bedarf anpassen.
Von Bedarfsanpassung spricht man, wenn ein Unternehmen seine Produkte so gestaltet, dass sie dem herrschenden Bedarf gerecht werden (vgl. Kap. 6.1.3 „Ziele der Produktpolitik“). Dies erfolgt proaktiv, wenn für das Unternehmen frühzeitig ersichtlich ist, dass sich der Bedarf ändern wird.
Im Fall der katholischen Kirche handelt es sich also um eine Maßnahme der „Produktgestaltung“ im Rahmen des Non-Profit-Marketing. Nach dem Motto „Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen (können), dann kommt die Kirche zu den Menschen“ lädt die Organisation „Kirche in Not“ in einem zum Beichtmobil umgebauten VW Bus zu seelsorgerischen Gesprächen und zur Beichte ein. Der Bedarf, sich mit seinen Sorgen und Nöten an eine vertrauenswürdige Person zu wenden, wird hier durch die Dienstleistung eines Gesprächs mit einem Priester gedeckt. Das Hilfswerk „Kirche in Not“ knüpft mit dem fahrenden Beichtstuhl an die Tradition der „Kapellenwagen“ an, mit denen der Gründer des Hilfswerks nach dem 2. Weltkrieg die Seelsorge für heimatvertriebene Katholiken sicherstellte, indem er LKWs zu fahrenden Kirchen umbaute. Später wurden sogar schwimmende Kirchen in Brasilien und Russland gebaut, damit die Kirche auch in schwer erreichbaren Gebieten auf dem Wasser zu den Menschen kommen konnte.





Zusatzmaterial zu den einzeln Kapiteln:
3-2: Telekom-Werbung – Bedeutung von Spiegelneuronen für emotionale Reaktionen
3-4: Messung impliziter Einstellung mittels implizitem Assoziationstest (IAT)
3-6: Subjektive Wahrnehmung: Sind zwei Tische identisch oder nicht?
3-7: Das Auge isst mit: Die optische Wahrnehmung beeinflusst unser Hungergefühl
3-8: Febreze: Bedeutung habitualisierter Entscheidungen für das Marketing
4-2: Operationalisierung und Messung der Umweltorientierung von EU-Bürgern
4-4: Berechnung des Stichprobenfehlers bei der Zufallsauswahl
4-5: Screening-Fragebogen zur Realisierung einer vorab definierten Stichprobe
4-6: Konzeption eines Gesprächsleitfadens für eine qualitative Befragung
4-7: Beobachtung des individuellen Essverhaltens im „Restaurant der Zukunft“
4-8: Produktpositionierung: Positionierung einer Smartphone-Marke im Wettbewerbsumfeld
7-1: Kindle Fire – Beeinflussung der Wahrnehmung des Nettonutzens durch Werbung
7-2: Ermittlung des optimalen Stromtarifs mittels Choice-Based-Conjointanalyse
7-4: Beeinflussung der wahrgenommenen Preisgünstigkeit durch Umbrella Pricing
7-7: Hohe Attraktivität privater Finanzierungs- und Leasingangebote für Autos
8-1: Produktpositionierung: Code-Analyse des Markenauftritts zweier Sektmarken
8-12: Werbewirkungsanalyse digitaler Kommunikationsinstrumente
8-3: Die Macht der Megatrends und die Zukunft von Sicherheit und Qualität
8-4: Erfolgreiche und nicht erfolgreiche Social-Media-Kampagnen
8-5: Guerilla-Kommunikation: Nutzung eines Neonazi-Aufmarsches für eine gute Sache
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