Studentenwohnheim eingeweiht

Nordhausen (FHPN) Um 14.00 Uhr war es so weit, der Geschäftsführer des Studentenwerkes Erfurt-Ilmenau, Herr Dr. Pfeiffer-Will, konnte offiziell das Wohnheim II auf dem Campus der Fachhochschule Nordhausen seiner Bestimmung übergeben.

Unter Beteiligung einer großen Anzahl von Prominenz aus Wissenschaft, der Stadt und Region Nordhausen und der beteiligten Firmen, wie auch den bereits im Wohnheim wohnenden Studierenden, konnte Dr. Pfeiffer-Will im Beisein der Rektorin, Frau Prof. Dr. Gisela Rauschhofer, den symbolischen Schlüssel aus den Händen von Herrn Flagmeyer, dem ausführenden Ingenieurbüro, entgegennehmen. Das sanierte Wohnheim II stellt auf fünf Etagen 94 Wohnheimplätze in 18 Wohnungen zur Verfügung. Im einzelnen stehen 46 Einbettzimmer und 24 Zweibettzimmer den Studierenden des Studienkollegs wie auch der Fachhochschule Nordhausen zur Verfügung. Dafür wurden in den Monaten zuvor mehr ca. 5 Millionen Mark verbaut, die zu 80% aus Haushaltmitteln des Freistaates und zu 20% vom Studentenwerk stammten. Mit Mieten, je nach Zimmergröße zwischen 203,- und 328,- DM, bieten die Wohnungen mit ihrer hervorragenden Ausstattung für jeden Geldbeutel Wohnraum auf höchstem Niveau.

In seinem Grußwort begrüßte der Geschäftsführer des Studentenwerkes, Herr Dr. Pfeiffer-Will, zum einen die zahlreichen Vertreter aus Wissenschaft, Ministerium und der Region, u.a. auch Frau Oberbürgermeisterin Rinke, zum anderen dankte er den beteiligten Firmen für ihre rasche und präzise Arbeit. Scherzhaft merkte er an, daß er nun bereits das elfte Wohnheim für das Studentenwerk Erfurt-Ilmenau einweihen dürfte und er die Hoffnung hege, daß es nicht bei dieser Schnapszahl bleiben werde. Der Vertreter des Ministeriums, Herr Dr. Bahr, hob die Geschichte dieses Gebäudes hervor. Ausgehend von der ehemaligen preußischen Erziehungsanstalt, die auf diesem Gelände und in diesem Gebäude untergebracht war, zitierte er aus der damaligen Wohnheimbeschreibung die einen Schlafsaal nebst Ofen, dieser allerdings nur für kalte Wintertage, anpries. Die Zeiten hätten sich geändert, wie die Pressevertreter und auch die Rektorin, bewundernd feststellen konnten. Sie hob hervor, daß mit dem Studentenwohnheim die Studienmöglichkeiten der Studierenden sich auf dem Gelände der FHN weiter verbessert hätten und dankte insbesondere dem Thüringer Wissenschaftsministerium für seine Unterstützung, daß die Baumaßnahme so rasch angegangen werden konnte. Sie wünschte dem Studentenwohnheim allzeit einen guten Geist und den Studenten Geborgenheit in seinen Mauern.

Von Seiten des beteiligten Ingenieurbüros Flagmeyer & Partner aus Nordhausen, die dieses Gebäude federführend beleitet hatten, wurde betont, daß das Gebäude sehr rasch saniert wurde Erst am 15.03. 1999 konnte mit den Abbrucharbeiten begonnen werden. Teilweise bis zu 70 Handwerkern unterschiedlichster Firmen, insbesondere aus der Region, waren daran beteiligt, daß das Studentenwohnheim nun in neuem Glanz erstrahlt. Alle Zimmer sind auf das modernste ausgestattet und haben unter anderem einen Internetanschluß, so daß die Studierenden ihre wissenschaftlichen Recherchen vom heimischen Schreibtisch aus betreiben können. Besonders erfreut zeigte sich Herr Flagmeyer, daß es gelungen ist, die veranschlagten Kosten nicht nur einzuhalten, sondern sogar um 0,3 % unterschreiten werde. Auch von Seiten der Studierenden wurde das Studentenwohnheim gelobt und der Hoffnung Ausdruck verliehen, daß die notwendigen Abschlußarbeiten bald beendet werden können.

Pressemitteilung 49/1999