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Soziale Arbeit und Traumapädagogik (M.A.)
Weiterbildender Masterstudiengang
in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Gera-Eisenach
Dieser Studiengang schafft ein wissenschaftlich fundiertes und zugleich anwendungsorientiertes Vertiefungsangebot für Fachkräfte in psychosozialen Einrichtungen mit Menschen, die Traumatisierungen erlebt haben und oft durch Traumafolgestörungen in den sozialen Bezügen grundsätzliche Schwierigkeiten haben. Auf dem Weg zu einer Fachsozialarbeit:
- schärft der Studiengang den professionellen Blick auf die Menschen, für die wir in den Einrichtungen Unterstützungsmöglichkeiten bereit stellen,
- fördert diagnostisch-verstehende traumasensible Zugehensweisen,
- vermittelt Methoden zur emotionalen Stabilisierung und zur Förderung,
- initiiert gruppendynamische Prozesse mittels erlebnispädagogischer Aktionen
- erweitert die Selbstreflexion
Studienstandorte: Nordhausen und Gera
Akademischer Grad
Master of Arts (M.A.)
Studienzeit
- fünf Semester Regelstudienzeit, berufsbegleitend
- Präsenzlehre: dreimal pro Semester, donnerstags bis sonntags
- Ausfall an Arbeitstagen bleibt gering
- Blended-Learning erfolgt online nach individueller Zeiteinteilung
Bewerbungsfristen
- Sommersemester bis zum 15. März
- Wintersemester bis zum 15. September
Zulassungsvoraussetzungen
- Abschluss eines Bachelorstudiums im Bereich der Sozialen Arbeit oder eines vergleichbaren Studiums
- qualifizierte berufliche Praxis i. d. R. von mindestens einem Jahr
- Möglichkeit: Erwerb des Zertifikats in Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung (FVTP/DeGPT), dafür ist eine dreijährige Berufserfahrung im sozialen Bereich vorzuweisen
- Motivationsschreiben zur Wahl des Studienganges
Studiengebühren
2.390 € pro Semester
Abschluss, Anerkennung, Akkreditierung
Abschluss: Master of Arts (M.A.) in der Fachrichtung Soziale Arbeit und Traumpädagogik.
Die Hochschule Nordhausen und die Duale Hochschule Gera-Eisenach sind staatliche Hochschulen des Freistaats Thüringen.
Der Akkreditierungsrat hat auf Grundlage des Prüfberichts der Agentur ACQUIN sowie der Entscheidungsvorschläge des Gutachtergremiums den Studiengang ohne Auflagen bis zum 30.09.2029 akkreditiert. Besonders hervorzuheben sind demnach der individuell organisierbare Studienablauf, die Praxisorientierung in Bezug auf Interventionsmethoden und Diagnostik sowie die ausgewogene Prüfungsbelastung.
Zielgruppen
- Berufstätige mit einem Abschluss in Sozialer Arbeit oder einem vergleichbaren Studienabschluss, die in psychosozialen Arbeitsfeldern mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten, die Traumatisierungen erlebt haben und Unterstützung benötigen
- die sich im Rahmen einer Fachsozialarbeit spezialisieren und traumapädagogische Inhalte vertiefen möchten
- die Erfahrungen aus der Praxis mit der Wissenschaft zusammenbringen und darüber forschen möchten
- Freude daran haben, sich fachlich miteinander weiterzuentwickeln
Schwerpunkte
- Traumapädagogik im Kontext Sozialer Arbeit
- Supervision
- Entwicklungspädagogik und pädagogische Beziehungsgestaltung
- Umgang mit herausforderndem Verhalten
- Management sozialer Organisationen
Berufsfelder
- psychosoziale Einrichtungen im ambulanten, teilstationären und stationären Setting für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- Beratungsstellen
- Einrichtungen zur Krisenintervention
- familienunterstützende Dienste
- Einzelfallhilfe
- Einrichtungsleitung
- Forschung
Besonderheiten
- berufsbegleitendes Teilzeitstudium
- Blended-Learning-Format
- interdisziplinäres Profil
- praxisorientierte Lehre mit Projektarbeiten, Exkursionen und Expert*innenaustausch
- international anerkannter Masterabschluss mit Promotionsmöglichkeit
Zertifizierung
Der Studiengang ist zertifiziert durch den Fachverband Traumapädagogik und der "Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie".